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Yellowstone Nationalpark 25-Jährige von Bison aufgespießt und in die Luft geschleudert

Bisons AP 010622

Bisons im Yellowstone Nationalpark (Archivbild)

Yellowstone/Köln – Tragische Szenen in einem der berühmtesten Naturreservate der Welt: Eine 25-Jährige wurde im amerikanischen Yellowstone Nationalpark von einem Bison angegriffen und schwer verletzt, das teilten die Parkbetreiber am Mittwoch mit.

Die Frau hatte sich demnach zuvor einem Bison bis auf drei Meter genähert. Das Tier habe die Frau daraufhin mit seinen Hörnern aufgespießt und drei Meter hoch in die Luft geschleudert. Die 25-Jährige sei sofort vorsorgt und in ein regionales Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. Über den Zustand der Frau gab der Park keine weiteren Informationen bekannt, der Vorfall werde weiterhin untersucht, teilte die Parkverwaltung mit.

25-Jährige hat offenbar Regeln missachtet

Die Vorschriften im Yellowstone Park geben vor, dass man sich Bisons und anderen wild lebenden Tieren nicht nähern soll. Ein Sicherheitsabstand von mindesten 23 Metern wird vorgegeben. Sollte es sich um Bären oder Wölfe handeln, sollen die Besucher zur Sicherheit besser rund 90 Meter Abstand halten und sich im Zweifel in eine andere Richtung bewegen.

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Neben Bisons, Wölfen und Bären bietet der Park, der auch für seine geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe weltberühmt ist, Kojoten, Elchen, Hirschen und anderen größeren Tieren, die bei falschem Umgang zu einer Gefahr für die Besucher werden können, eine Heimat.

Bison ist größtes Landsäugetier Amerikas

Laut Parkangaben ist der Unfall der erste seiner Art im Jahr 2022. Bisons seien jedoch dennoch die für Besucher statistisch gesehen gefährlichsten Tiere im Park. Die Wildrinder hätten bisher mehr Menschen verletzt als alle anderen Tierarten, die im Park vorkommen, teilte die Parkverwaltung mit.

Der Bison ist das größte Landsäugetier Amerikas, geschlechtsreife Bullen können ein Gewicht von bis zu 900 Kilogramm erreichen. Ausgewachsene Kühe bringen bis zu 550 Kilogramm auf die Waage. (das)