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Wolfgang Niedecken und Robert Habeck„Keiner kann sagen, wir haben es nicht gewusst“

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Robert Habeck und Wolfgang Niedecken (r.)

Köln – Ein Nordlicht und ein kölscher Jung treffen in der neuen Folge des Podcasts „Talk mit K“ aufeinander: Musiker Wolfgang Niedecken hat sich mit dem Grünen-Politiker Robert Habeck vor dessen Wahlkampf-Auftritt auf dem Heumarkt am Mittwochnachmittag zu einem gemeinsamen Gespräch verabredet.

Im Interview mit der stellvertretenden Chefredakteurin Sarah Brasack und Chefredakteur Carsten Fiedler macht Niedecken keinen Hehl aus seiner Sympathie für die Nummer 2 neben Annalena Baerbock. Er sieht einen weiteren Arsch-Huh-Moment im Kampf gegen den Klimawandel gekommen. „Ich würde mir wünschen, dass die Menschen begreifen, dass diese Klimakatastrophe mindestens so gefährlich ist wie das, was damals von Rechts kam“, sagt er. Niemand könne sagen, man habe das alles nicht gewusst. „Wir haben das erfolgreich verdrängt.“

Die beiden sprechen aber auch darüber, was sie von ihren jeweils vier Kindern gelernt haben, warum sie beim Thema Gendern überkreuz liegen und was einen guten Auftritt ausmacht. „In einer Millionenstadt gibt es andere Themen als auf dem Land“, sagt Habeck zu den Unterschieden bei Wahlkampfreden. Adrenalin sei die beste Droge, wenn man vor einem Auftritt mal nicht topmotiviert sei, sagt Niedecken.

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Der Podcast Talk mit K

Das komplette Gespräch mit Robert Habeck und Wolfgang Niedecken können Sie direkt hier hören oder auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify oder Deezer hören. Suchen Sie dort dazu nach „Talk mit K“ oder „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Unter anderem finden Sie dort auch Interviews mit Kasalla, Frank Schätzing, Mark Benecke und vielen interessanten Kölner Corona-Experten.

Wenn Sie dem Podcast folgen, verpassen Sie keine der künftigen Ausgaben.

Eine Übersicht aller Podcasts des Kölner Stadt-Anzeiger gibt es hier.


Im Podcast „Talk mit K“ geht es aber auch um Köln: Habeck ist häufiger in der Stadt, weil er seine Bücher im Kölner Kiwi-Verlag herausbringt. Er schätzt die lit.Cologne als „Treffpunkt der deutschen progressiven Kunst-, Kultur und Intellektuellenszene“ und liebt das Joggen am Rhein. Niedecken empfiehlt die Strecke vom Severinstor bis zur Eigelsteintorburg, um einem Nicht-Kölner die kölsche Seele näherzubringen. „Auf der Strecke kann man Köln begreifen. Dann hat man alle Facetten und alle Menschen gesehen.“

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