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MigrationMehr als 60 Tote bei Bootsunglück vor Küste Libyens

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ARCHIV - 17.06.2023, ---: Migranten aus Eritrea, Libyen und dem Sudan sitzen in einem Holzboot, bevor sie von Helfern der spanischen Nichtregierungsorganisation Open Arms im Mittelmeer, etwa 30 Meilen nördlich von Libyen, unterstützt werden. Foto: Joan Mateu Parra/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Migranten aus Eritrea, Libyen und dem Sudan sitzen in einem Holzboot im Mittelmeer, etwa 30 Meilen nördlich von Libyen. Bei einem Bootsunglück vor der Küste Libyens sind mindestens 61 Menschen gestorben.

Die Internationale Organisation für Migration teilte mit, dass bei dem Unglück mindestens 61 Menschen ertrunken seien.

Bei einem Bootsunglück vor der Küste Libyens sind nach UN-Angaben Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 61 Menschen seien ertrunken, teilte die Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Libyen am Samstagabend auf der Plattform X, ehemals Twitter, mit. Unter den Opfern seien auch Frauen und Kinder.

Auf dem Boot hätten sich 86 Menschen befunden, hieß es von IOM unter Berufung auf Überlebende weiter. Es sei vom libyschen Küstenort Suwara in See gestochen.

IOM: Libyen ist wichtiges Transitland für Migranten

Das zentrale Mittelmeer ist nach wie vor eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt“, schrieb IOM weiter. Libyen ist zu einem wichtigen Transitland für Migranten geworden, die vor Krieg und Armut nach Europa fliehen wollen. Die meisten Migranten wagen die gefährliche Überfahrt nach Europa in seeuntüchtigen Gummibooten. (dpa)