Die Polizei hat einen Schlag gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und „Hells Angels“ geführt. NRW-Innenminister Reul sieht einen großen Erfolg.
Organisierte Kriminalität im VisierGeldwäsche und „Hells Angels“ – Reul sieht Razzia als wirkungsvollen Schlag

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einem Erfolg.
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Mit der Razzia gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und Rocker der „Hells Angels“ ist nach Einschätzung von NRW-Innenminister Herbert Reul ein „sehr wirkungsvoller Schlag gegen die Organisierte Kriminalität“ gelungen. Diesem Erfolg sei lange und intensive „Knochenarbeit“ vorausgegangen, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Termins in Münster vor Medienvertretern.
Die Polizei ist seit dem frühen Morgen mit über 1.000 Kräften in Nordrhein-Westfalen, weiteren Bundesländern und anderen europäischen Ländern im Einsatz. Es handelt sich um eine der größten Razzien gegen die „Hells Angels“, die es je gab.
Razzia: Ermittler nehmen 14 Personen mit Haftbefehlen fest
Das Verfahren richtet sich laut Polizei gegen 71 Beschuldigte, es sollten Vermögenswerte in Höhe von 48,6 Millionen Euro beschlagnahmt werden. Die Ermittler nahmen 14 Personen mit Haftbefehlen fest.
Reul berichtete, in dem Fall hätten hochrangige Mitglieder der „Hells Angels“ zusammengearbeitet mit einem bundes- und europaweit tätigen Geldwäsche-Netzwerk. „Die einen bringen Gewalt und Einschüchterung mit, die anderen das Know-how, schmutziges Geld sauber zu waschen.“ Diesem illegalen Treiben sei man nun wirkungsvoll entgegengetreten. (dpa/red)

