Abo

Kommentar zu CybercrimeDas Verbrechen ist längst ein Geschäftsmodell

2 min
24.04.2026, Nordrhein-Westfalen, Köln: Benjamin Limbach, (Grüne), Justizminister von   Nordrhein-Westfalen, spricht bei der Vorstellung des Jahresberichts der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) Nordrhein-Westfalen. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

NRW-Justizminister Benjamin Limbach bei der Vorstellung des ZAC-Jahresberichts

Kriminelle Hacker arbeiten heute mit Verträgen, Provisionen und Arbeitsteilung – und treffen längst Krankenhäuser, Behörden und Energieversorger.

Was früher nach „Hacker im Keller“ klang, ist heute eine Industrie mit Prozessketten. Cyberkriminalität nimmt zu, ja – aber das eigentlich Verstörende ist ihre Form: Täterstrukturen professionalisieren sich zu einer Schattenwirtschaft, die nicht nur angreift, sondern verwaltet, optimiert, skaliert. Wer noch glaubt, das Internet sei bloß Tatort, hat nicht begriffen, dass es für viele längst Betriebsgelände ist.

Lesen Sie weiter mit KStA PLUS...

Dieser Artikel ist nur für PLUS-Abonnenten

Unbegrenzt alle PLUS-Artikel lesen – ab 1,99 € im Monat

Jetzt PLUS freischaltenSie haben bereits ein Abo? Hier anmelden!