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Kommentar zur Ost-WahlenWir brauchen einen neuen Umgang mit der AfD

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Funktioniert Ausgrenzung? Die AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla

Funktioniert Ausgrenzung? Die AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla 

Die Brandmauer-Strategie ist gescheitert. Nach den Ost-Wahlen müssen die demokratischen Parteien umdenken.

Es ist das Musterbeispiel für eine Fehlprognose geworden: „Das traue ich mir zu, die AfD zu halbieren, das geht“, sagte Friedrich Merz, als er 2018 seinen ersten Anlauf auf den CDU-Vorsitz nahm. Bei der Bundestagswahl im Jahr davor war die AfD auf 12,6 Prozent gekommen. Heute liegt die Partei, die inzwischen vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, auf Bundesebene klar vorn.

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