Katie Zacharia lobte den umstrittenen US-Präsidenten ausführlich und wirkte dabei sehr nervös. Mit einem peinlichen Versprecher sorgte sie schließlich für Gelächter.
Peinlicher VersprecherTrumps neue Sprecherin patzt bei ihrem Debüt und wird schon angezählt

Katie Zacharia ist die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses.
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Mit einer ausführlichen Würdigung der Leistungen von Präsident Donald Trump und einem peinlichen Versprecher hat die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, am Dienstag (13. Oktober) ihren ersten Auftritt im Weißen Haus absolviert. Besonders ihr Patzer schlug anschließend hohe Wellen.
Die 41-Jährige las zu Beginn langsam eine längere Liste von Errungenschaften vor und betonte, sie sei „begeistert, nun offiziell Teil dieser unglaublichen Reise zu sein”. Dabei wirkte die vierfache Mutter sichtlich nervös. Sie verhaspelte sich auch mehrmals, obwohl sie kaum frei sprach.
Katie Zacharia patzt bei Debüt im Weißen Haus
Auf die Frage nach der Vereinbarkeit des anspruchsvollen Amts mit dem Privatleben berichtete sie von ihrer Familie mit vier Kindern. Dabei unterlief ihr der Versprecher, der später in den sozialen Medien und Medienberichten breit thematisiert wurde: „Die Idee, keine Abende mit meinen Kindern zu verbringen, ist völlig inakzeptabel. Also mein Präsident, Entschuldigung, mein Ehemann – das war ein guter – mein Ehemann ist diese Woche hier.“ Das Gelächter im Raum war deutlich vernehmbar.
Die übliche ausführliche Fragerunde fand nicht statt. Zacharia rief lediglich Vertreter von drei Trump-nahen Medien auf: Breitbart, Fox News und die Daily Mail. Nach etwa 14 Minuten erklärte sie den Termin plötzlich für beendet.
Katie Zacharia beerbt Karoline Leavitt an Trumps Seite
Sie begründete den Abbruch damit, dass der Präsident wichtige Termine habe und auf dem Sprung sei. Journalisten, deren Fragen nicht gestellt werden konnten, riefen ihr hinterher.
Zacharia folgt auf Karoline Leavitt, die im August zurückgetreten war, um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Zuvor war die ehemalige Fox-News- und Newsmax-Kommentatorin als Beraterin für die Trump Media and Technology Group tätig.
Präsident Trump bewertete den Auftritt dennoch positiv: „Ich denke, sie war sehr gut.“ Ob dieser knappe und von einem aufsehenerregenden Versprecher geprägte Debütstil zum neuen Standard wird, bleibt abzuwarten. In vielen US-Medien wird sie bereits angezählt. (mbr)
