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Hybride Attacke befürchtetUSA warnen Polen vor gezielter Provokation Russlands

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Keir Starmer (l-r), ehemaliger Premierminister von Großbritannien, Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, Donald Tusk, Ministerpräsident von Polen, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim sogenannten E5-Treffen am Rande des Nato-Gipfels im Juni 2026.

Keir Starmer (l-r), ehemaliger Premierminister von Großbritannien, Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, Donald Tusk, Ministerpräsident von Polen, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim sogenannten E5-Treffen am Rande des Nato-Gipfels im Juni 2026.

In westlichen Sicherheitsbehörden herrscht Besorgnis, dass Moskau durch eine spezifische Maßnahme die NATO auf die Probe stellen könnte. 

Plant Russland eine gezielte Provokation der NATO? Wie verschiedene Medien berichten, haben sich die USA jetzt wiederholt an Polen gerichtet. Ihre Warnung: „bewaffnete Provokation“ seitens Russlands auf polnischem Staatsgebiet.

Laut einem Bericht des „Telegraph“ verfolgt Moskau damit möglicherweise das Ziel, den Zusammenhalt innerhalb der NATO zu testen. Ein derartiger Zwischenfall würde zugleich westliche Staaten zwingen, ihre Hilfe für die Ukraine neu zu bewerten.

Polens Regierungschef Donald Tusk zeigt sich besorgt

Vergleichbare Alarmsignale kamen Berichten zufolge ebenfalls aus Lettland. Es gibt Droh-Szenarie wie Drohnen-Angriffe auf wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Energieanlagen sowie vorgetäuschte Luftangriffe, welche Polen zur Einschaltung seiner Verteidigungssysteme nötigen könnten.

Als äußerstes Szenario gilt eine begrenzte bewaffnete Verletzung der Grenze durch Truppen aus Russland oder Belarus, die von Kaliningrad oder dem belarussischen Gebiet ausgehen könnte, wie „FOCUS online“ mit Verweis auf „Telegraph“ und „Guardian“ berichtet.

Polens regierungschef Donald Tusk zeigte sich besorgt. Im Anschluss an das Gipfeltreffen der Ostflanke in Danzig äußerte er: „Wir teilen ohne Ausnahme die Meinung, dass die Lage sehr instabil ist und verschiedene Arten der Eskalation in den kommenden Wochen und Monaten zu erwarten sind.“

Hervorgehoben wird, dass im Gegensatz zur Situation vor der umfassenden russischen Invasion 2022 bisher wenige spezifische Einzelheiten zu den Indizien vorliegen. Trotzdem nimmt die Anspannung zu, weil Russland im Krieg gegen die Ukraine unter Zugzwang geraten ist und eventuell nach Möglichkeiten sucht, die Situation jenseits der aktuellen Frontverläufe zu eskalieren. (red)