Bei einem Angriff mit einer iranischen Rakete auf ein Kosmetikstudio im Westjordanland kamen drei Frauen ums Leben. Sieben weitere Personen erlitten Verletzungen.
WestjordanlandDrei Todesopfer nach Raketeneinschlag in Kosmetikstudio

Der Iran greift Israel immer wieder mit Raketen an, auch das Westjordanland ist häufig betroffen. (Symbolbild)
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Drei Frauen sind laut palästinensischen Quellen bei einem Raketenbeschuss im Westjordanland ums Leben gekommen. Der palästinensische Rote Halbmond informierte darüber, dass sieben weitere Palästinenserinnen Verletzungen davontrugen, wobei eine Person in einem kritischen Zustand sei. Ein Kosmetikstudio in der Ortschaft Beit Awa, die südwestlich von Hebron liegt, wurde getroffen, wie die Nachrichtenagentur Wafa meldete.
Auf Nachfrage räumte die israelische Armee ein, dass in dem Gebiet ein Geschoss eingeschlagen sei. Militärischen Erkenntnissen zufolge war es eine Rakete aus dem Iran und kein Abwehrgeschoss oder Fragmente davon, so berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Herkunft der Rakete laut Militär geklärt
Laut Berichten in den Medien könnte international größtenteils geächtete Streumunition, die der Iran in letzter Zeit vermehrt verwendet, das Studio getroffen haben. Üblicherweise attackiert der Iran israelische und nicht palästinensische Ziele. Dennoch kommt es wiederholt vor, dass Geschosse oder deren Trümmerteile auch in palästinensischen Gebieten niedergehen.
Fehlende Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung
Im Gegensatz zu Israel, wo zahlreiche Bunker und Schutzräume existieren, fehlt eine solche Infrastruktur im Westjordanland. Es erfolgen dort überdies keine Warnungen bei Raketenbeschuss. Im Jahr 2024 kam bei einem iranischen Angriff auf Israel ebenfalls ein Palästinenser durch Raketensplitter im Westjordanland ums Leben. Die Person stammte ursprünglich aus dem Gazastreifen. (red)
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