Andreas Oestern hat Parkinson. Er zittert, schläft schlecht, kämpft nachts gegen unsichtbare Gegner. Aufhören, sein Leben zu gestalten, will er trotz der unheilbaren Krankheit nicht.
Kölner mit Parkinson„Ich nehme einfach meine Tabletten und versuche, mein Leben zu leben“
Von Claudia Lehnen
6 min

Andreas Oestern hat vor sechs Jahren die Diagnose Parkinson erhalten. Seither versucht er dem Leben so viel Qualität und Aktivität abzutrotzen, wie eben möglich ist. An seiner Seite: Seine Frau Dorothee Dernbach.
Copyright: Michael Bause
Andreas Oestern wischt den Schläger flach von unten am Ball entlang – eine flüssige Bewegung aus dem Handgelenk, als würde er einen Tortenboden teilen. Der Tischtennisball fliegt, dotzt hohl knapp hinter das Netz, dreht dann aber im Flug die Richtung. Wie ein Schulkind, das schon aus dem Haus gegangen ist und nochmal umkehrt, weil es das Pausenbrot vergessen hat.
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