Keine bleibenden Schäden, aber Kopfweh: Die wahren Folgen von Lesen bei wenig Licht.
Lesen bei DämmerungFacharzt erklärt Folgen für die Augen

Keine langfristigen Schäden: Lesen bei schlechtem Licht verschlechtert weder die Sehkraft noch verursacht es Augenerkrankungen.
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Die Lektüre bei unzureichender Beleuchtung führt nicht zu permanenten Sehproblemen. Ein Mediziner erläutert die tatsächlichen Konsequenzen und für wen besondere Vorsicht geboten ist.
Vertieft in ein Buch auf der Couch, während die Dämmerung einsetzt und der Lichtschalter unerreichbar scheint? Für diese Situation gibt es eine beruhigende Mitteilung: Das Lesen bei unzureichender Helligkeit birgt kein Risiko für dauerhafte Beeinträchtigungen der Augen. „Dadurch entstehen weder Augenerkrankungen noch verschlechtern sich die Sehwerte“, bestätigt Seleman Bedar, der medizinische Leiter des OSG Augenzentrums in Siegburg, laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Allerdings kann eine unerwünschte Nebenwirkung auftreten. Wie der Facharzt für Augenheilkunde ausführt, entsteht bei gedämpfter Beleuchtung eine stärkere Anstrengung für das Sehorgan. Die feinen Muskeln im Inneren der Augen werden intensiver beansprucht, was zu einer rascheren Ermüdung führt – und dies kann Kopfweh auslösen. Wer dem vorbeugen möchte, sollte daher für eine bessere Beleuchtung sorgen.
Wer besonders auf gute Lichtverhältnisse achten sollte
Für eine bestimmte Personengruppe ist eine adäquate Beleuchtung beim Lesen von besonderer Bedeutung: Dies gilt für Menschen mit einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Bei dieser verbreiteten Augenkrankheit kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der Sehkraft im Zentrum des Sichtfeldes.
„Dieses Krankheitsbild führt dazu, dass Patienten mehr und mehr Probleme beim Lesen haben. Eine gute, helle Beleuchtung verbessert häufig die Lesefähigkeit deutlich“, erläutert Seleman Bedar laut dpa. (red)
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