Was bedeutet es, mit Parkinson zu leben – und wie kann ganzheitliche Medizin dabei helfen, die Lebensqualität zu erhalten? Ein Abend für Angehörige und Betroffene.
VeranstaltungWie die ganzheitliche Medizin Lebensqualität bei Parkinson erhalten kann

Im Gehirn eines Parkinson-Patienten sterben jene Nervenzellen ab, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren.
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Allen Fragen rund um die Erkrankung Parkinson widmet sich ein besonderer Abend in der Workstage des Kölner Stadt-Anzeiger. Veranstaltet wird der Medizintalk in Zusammenarbeit mit der Parkinson-Selbsthilfegruppe Köln der deutschen Parkinsonvereinigung und parkimotion.de Köln. Er ist Teil der Kölner Parkinson-Tage 2026.
Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit – und doch ist sie vielen Menschen kaum bekannt. Dabei verändert sie nicht nur das Leben der Erkrankten selbst, sondern auch das ihrer Familien und ihres Umfelds. Zeit, das Thema aus dem Schatten zu holen: mit Wissen, Offenheit und einem ausdrücklich positiven Blick auf ein Leben mit Parkinson.
Modernste Neurologie verbunden mit Erfahrungsmedizin
Professorin Sandra Szymanski leitet die Abteilung für Neurologie und Komplementärmedizin an der Augusta Klinik in Hattingen – einer zertifizierten Parkinson-Spezialabteilung. Ihr Ansatz ist einzigartig: Sie verbindet modernste neurologische Wissenschaft mit der 5.000 Jahre alten Erfahrungsmedizin des Ayurveda. Yoga, Meditation, ayurvedische Ernährung, Kräuteranwendungen und individuelle Lebensstilberatung ergänzen klassische Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie – und eröffnen so ganz neue Wege im Umgang mit der Erkrankung.
Mit dabei ist auch Gerhardt Haag, Schauspieler, langjähriger Leiter des Theaters im Bauturm und Gründer des africologneFESTIVALs aus Köln. Er lebt selbst mit Parkinson und leitet die Selbsthilfegruppe in Köln. Aus erster Hand berichtet er, wie sich die Erkrankung im Alltag anfühlt, welche Erfahrungen er mit dem Gesundheitssystem gemacht hat – und was ihm Kraft gibt.
Gemeinsam wagen Podium und Publikum außerdem einen Blick in die Zukunft: Woran wird geforscht? Welche Behandlungsmethoden zeichnen sich ab? Und wie kann das Leben mit Parkinson ein gutes sein? Ein Abend für Betroffene, Angehörige und alle, die mehr verstehen wollen.
Wann & Wo: 13.4., 19 Uhr, Workstage des Kölner Stadt-Anzeiger, Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln
Tickets: 14,00 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr, erhältlich über Rausgegangen.

