Öko-Test hat Gesichtsmasken geprüft. Die meisten sind gut, doch ausgerechnet die teuersten Produkte fallen durch.
Teuer ist nicht besserÖko-Test: Die meisten Gesichtsmasken sind „sehr gut“

Gesichtsmasken im Test: 15 von 17 getesteten Gesichtsmasken schnitten mit der Note „sehr gut“ ab.
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Die Reinigung und Pflege der Haut kann durch Gesichtsmasken unterstützt werden. Laut einer Analyse des Magazins „Öko-Test“ (Heft 06/2026) sind die Mehrheit der kommerziell verfügbaren Artikel kostengünstig und von guter Qualität. So bekamen 15 von 17 geprüften Produkten die Bestnote „sehr gut“.
Im Gegensatz dazu wurde ein Erzeugnis lediglich als „befriedigend“ eingestuft, während ein anderes sogar die Bewertung „ungenügend“ erhielt. Ein bemerkenswertes Detail ist, dass es sich bei beiden Artikeln um die preisintensivsten im gesamten Testfeld handelte.
Bedenkliche Inhaltsstoffe bei hochpreisigen Masken
Verantwortlich für die schlechteren Bewertungen waren problematische Inhaltsstoffe. Die Prüfer stießen auf den Konservierungsstoff Chlorphenesin, welcher das Potenzial hat, Allergien und Hautreizungen hervorzurufen. Des Weiteren konnten Polyethylenglykole detektiert werden, die die Hautdurchlässigkeit für Fremdstoffe erhöhen können.
Zusätzlich wies das Labor die synthetischen Moschus-Duftkomponenten Galaxolid und Tonalid nach. Nach Angaben von „Öko-Test“ besteht bei Galaxolid der Verdacht, dass es Leberschädigungen hervorrufen und das endokrine System beeinträchtigen könnte.
Hersteller sind bisher nicht verpflichtet, Galaxolid, das auch unter dem Namen „Hexamethylindanopyran“ firmiert, anzugeben. Diese Regelung könnte sich aber in naher Zukunft ändern, weil die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) die Substanz aktuell einer Neubewertung unterzieht. Eine solche Überprüfung ist ebenfalls für Tonalid vorgesehen. Wie „Öko-Test“ berichtet, müssen ab August 2026 Duftkomponenten mit allergenem Potenzial in der Inhaltsstoffliste von Kosmetikprodukten verzeichnet sein.
DIY-Gesichtsmasken als Alternative
Trotz der überwiegend positiven Ergebnisse bemängelten die Prüfer das Verpackungsdesign der Einzelportionen wegen des entstehenden Abfalls. Für Personen, die Müllaufkommen und fragwürdige Inhaltsstoffe umgehen möchten, bietet sich die Herstellung einer eigenen Gesichtsmaske in den eigenen vier Wänden an. Ein nützlicher Hinweis: Die vorherige Anwendung eines Dampfbades erweitert die Poren, was die Aufnahme von Pflegestoffen durch die Haut verbessert.
Nach Angaben von „Öko-Test“ eignen sich diverse Hausmittel als Zutaten: So hat Honig eine antibakterielle Eigenschaft, Avocado oder Gurke liefern Feuchtigkeit, und Kaffeesatz sorgt für Belebung sowie einen Peeling-Effekt. Zur Beruhigung der Haut können Haferflocken, Quark oder Joghurt beitragen, während Heilerde klärend und Kokosöl pflegend wirkt.
Zubereitung und wichtige Tipps
Die Zutaten werden grundsätzlich vermischt, bis eine homogene Paste entsteht. Diese wird im Anschluss auf die Haut aufgetragen, sollte für ungefähr 15 Minuten einwirken und wird danach mit lauwarmem Wasser entfernt. Ausführliche Anleitungen sind auf der „Internetseite von „Öko-Test““ zu finden.
Zur Vermeidung von unerwünschten Reaktionen der Haut empfehlen die Prüfer einen Test der Maske in der Armbeuge vor der eigentlichen Anwendung. Personen mit bestehenden Hautleiden wird geraten, sich im Vorfeld ärztlich beraten zu lassen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.