Sommer – eigentlich eine gute Jahreszeit fürs fixe Wäschetrocknen draußen auf der Leine. Doch es gibt auch Fallstricke.
Fallstricke bei HitzeSo vermeiden Sie sommerliche Fehler beim Wäschetrocknen

Draußen ist nicht immer besser: Bei viel Pollenflug oder Straßenstaub kann es günstiger sein, Wäsche in der Wohnung zu trocknen.
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Ein Hoch auf die Wäscheleine im Garten oder auf dem Balkon: Draußen getrocknete Kleidung riecht schließlich angenehm frisch – und man spart sich die Energiekosten, die ein Trockner verursacht.
Noch ein Plus: Strahlender Sonnenschein sorgt für Sauberkeit. Denn die Sonne kann manche Flecken auf natürliche Weise ausbleichen, laut Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) etwa solche von Schwarzen Johannisbeeren und deren Saft.
Die Sonne bleicht nicht nur Flecken
Doch es gibt ein Aber: Die Sonne bleicht nicht nur Flecken. Sie bleicht womöglich auch die Farben Ihrer bunten Kleidungsstücke. Und sie kann empfindliche Stoffe stressen, so der Verbraucherservice Bayern.
Wer das vermeiden will, hängt dunkle Shirts oder feine Stoffe deshalb im Sommer besser nicht in die pralle Sonne. Sie trocknen dann draußen am besten im Halbschatten.
Hohe Temperaturen: Vorsicht Müffelalarm
Manchmal kann es trotz Sonnenschein sogar besser sein, die Kleidung zum Trocknen gleich ganz drinzulassen. Nämlich dann, wenn gerade besonders viele Pollen draußen herumfliegen oder es besonders viel Straßenstaub gibt.
Und auf noch etwas sollte man rund um die Wäsche im Sommer achten: Die nasse Wäsche muss jetzt möglichst schnell zum Trocknen aufgehängt werden. Denn Wärme und Feuchtigkeit sind eine sehr zuverlässige Geruchskombination, heißt es vom Verbraucherservice Bayern.
Feuchte Wäsche besser erst einzeln trocknen
Riecht Wäsche im Sommer muffig, liegt es demnach häufig daran, dass sie zu lange feucht in der Maschine gelegen hat – oder im Wäschekorb oder Sportbeutel.
Hängen Sie Ihre Wäschestücke außerdem nicht zu dicht nebeneinander auf die Leine: Je mehr Luft es zwischen den einzelnen Teilen gibt, desto schneller trocknen sie. Das heißt auch: Es besteht weniger Müffelgefahr.
Verschwitzte Stücke, etwa Sportwäsche, sollten genauso wie Handtücher nicht feucht im Wäschekorb gesammelt werden. Wer unangenehmen Geruch vermeiden will, lässt sie besser erst einzeln trocknen. (dpa/red)

