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HeimbachKreuzweg zur Abtei ist wieder vollständig

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Freude über den Wiederaufbau herrscht bei Norbert Stoffers (v.r.) und Wolfgang Nowak.

  1. Der Kreuzweg, der sich durch das Ruppental in Richtung Abtei Mariawald schlängelt, teilt sich in 14 Stationen.
  2. Ein großer Eichenbaum hatte während des Orkantiefs Friederike im Januar 2018 die siebte Station des Kreuzwegs nahezu vollständig zerstört.
  3. Nun ist der Weg wieder vollständig – dank eines Gemeinschaftsprojektes.

Heimbach – Nach mehr als einem Jahr ist er wieder vollständig: Der Kreuzweg, der sich in 14 Stationen von der Landstraße 249 in Heimbach durch das Ruppental in Richtung Abtei Mariawald schlängelt, steht Pilgern und Spaziergängern seit dieser Woche wieder in Gänze zur Verfügung. Das teilt die Nationalparkverwaltung mit.

Ein großer Eichenbaum hatte während des Orkantiefs Friederike im Januar 2018 die siebte Station des Kreuzwegs nahezu vollständig zerstört, als er auf das Bauwerk fiel. „Das war nur noch ein Schutthaufen“, erinnert sich Wolfgang Nowak, Geschäftsführer des Trägervereins Kloster Mariawald und Fördervereinsmitglied.

Zeitgleich mit der Schließung des Klosters

Dass die Station beinahe zeitgleich mit der Schließung des Klosters derart in Mitleidenschaft gezogen wurde, sei für viele erschreckend gewesen, schildert er. Umso mehr freut sich der Geschäftsführer über den Wiederaufbau, der mit noch ausstehenden Erdarbeiten nun abgeschlossen wurde. Ein Gemeinschaftsprojekt sei es gewesen. Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung hatten dabei den Schutt beseitigt, das Fundament vorbereitet und das Dach aufgebaut.

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Von der alten Station blieb nach dem Sturm nur ein Schutthaufen.

Zuvor hatten Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Abtei Gitter, Kreuz, Steine und Relief der Kreuzwegstation gesichert, um sie aufarbeiten zu lassen. Ein Kreuzauer Unternehmen, das bereits an der Klostermauer als auch an der Burg Hengebach Arbeiten durchgeführt hatte, baute die Station denkmalschutzgerecht wieder auf.

Hoffnungszeichen

„Die alten Steine wurden auch verwendet“, so Nowak. Insgesamt sei das Bauwerk „stabiler als je zuvor“ errichtet. Mehr als 20 000 Euro habe die Wiederherstellung gekostet, erläutert er. Der Verein der Freunde und Förderer der Abtei Mariawald e.V. hatte 15 000 Euro zur Verfügung gestellt, der Verein der Freunde und Förderer der Heimbach-Wallfahrt steuerte 5000 Euro bei. Der Aufbau, so Nowak, sei ein Hoffnungszeichen, dass die Abtei auch nach Schließung des Klosters fortbestehe.

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Ein Fachbetrieb aus Kreuzau übernahm den Aufbau.

Von der Resonanz auf die Öffnung für die Allgemeinheit und die Beteiligung an den Führungen sei man überwältigt. „Mehr als 6000 Menschen haben wir schon durch das Kloster geführt“, so Nowak. Zwar sei die Abtei zurzeit für die Region so offen wie nie, erklärtes Ziel der Verantwortlichen sei es aber, eine neue Glaubensgemeinschaft für das Klostergebäude zu finden. Dazu Nowak: „Mariawald soll als geistliches Zentrum erhalten bleiben.“ (hab)

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