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Neuer TrendsportAus Tennisplätzen werden Padel-Courts: Premiere in Kall

Wo früher Tennis gespielt wurde, gibt es im Aktivpark Kall nun drei Doppel-Courts und einen Einzelplatz.

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Verwaltung gegen Inhaber hieß es im Eröffnungsmatch.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns, und wir freuen uns riesig, dass so viele von euch dabei sind.“ Mit diesen Worten begrüßte Henning Förster die Gäste bei der offiziellen Eröffnung der neuen Padel-Anlage im Aktivpark Kall. Zahlreiche Partner, Wegbegleiter und Sponsoren waren zur Eröffnung gekommen, wie die Gemeinde Kall berichtet.

Eröffnungsdoppel mit Landrat und Bürgermeister

Auch Landrat Markus Ramers und Bürgermeister Emmanuel Kunz folgten der Einladung – und traten beim Eröffnungsdoppel gegen Henning und Steffen Förster an. Kunz verriet, dass er im Vorfeld mit dem Landrat ein wenig trainiert hatte. Auf dem Platz machten beide eine gute Figur, mussten sich am Ende aber mit 2:3 gegen Henning und Steffen Förster geschlagen geben.

Mit der neuen Padel-Anlage gehe gleichzeitig ein Kapitel der Unternehmensgeschichte zu Ende, erklärte Henning Förster. 1981 hatte sein Großvater Karl Hannes mit der „Tennishalle Hannes“ den Grundstein für den heutigen Aktivpark gelegt. Nun sind die klassischen Tennisplätze den modernen Padel-Courts gewichen. Entstanden sind insgesamt drei Doppel-Courts und ein Einzelplatz.

„Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash und wahnsinnig einfach zu lernen“, erklärte Henning Förster. Gespielt wird in der Regel im Doppel auf einem kompakteren Platz, der von Glaswänden umgeben ist. Die Schläger sind kürzer und ohne Besaitung, der Einstieg ist vergleichsweise einfach. Neben der Bewegung steht das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt: Vier Spielerinnen und Spieler treten mit- und gegeneinander an.

Lob für den Mut der Unternehmerfamilie

Bürgermeister Emmanuel Kunz hob die Bedeutung solcher Investitionen für den Wirtschaftsstandort Kall hervor: „Man muss sich als Unternehmer immer wieder neu erfinden, und das macht ihr als Familie Förster großartig.“ Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen vor großen Herausforderungen stünden, seien Ideen, Mut und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Auch Landrat Markus Ramers gratulierte zur Eröffnung. „Das ist die erste Anlage dieser neuen Trendsportart im Kreis Euskirchen – und zwar nicht von einem Investor, nicht finanziert durch öffentliche Fördermittel“, betonte er. Hier habe eine Unternehmerfamilie eine Trendsportart erkannt und den Mut bewiesen, in diese zu investieren. Der Zuspruch in den ersten Wochen bestätige die Entscheidung, ergänzte Bürgermeister Kunz.

Es gibt insgesamt vier Courts.

Dass Padel tatsächlich leicht zu erlernen ist, konnten die Gäste beim Eröffnungsdoppel selbst ausprobieren. Bei einer kostenlosen Schnupperstunde mit zwei Trainern wurde auf allen drei Doppelplätzen gespielt. Für das leibliche Wohl bei der Eröffnung sorgte das Team von „JoSi's“ um Silvia und Jochen Förster. Die neue Padel-Anlage fügt sich in das Angebot im Aktivpark ein, das Sport, Freizeit und Begegnung verbindet.

Noch mehr Padel im Kreis Euskirchen

Die Trendsportart Padel ist im Kreis Euskirchen angekommen. So entstehen Padel-Angebote in Reetz und in Zülpich.

In einem Video teilte Oliver Schäfer, einer der Betreiber der Zülpicher Halle, den Sachstand beim Bau mit. So wurde die Stahlkonstruktion für die Halle mittlerweile fertiggestellt, auch die Wandpaneele wurden installiert. In den nächsten Tagen solle das Dach geschlossen werden können. In Zülpich entsteht eine Halle mit vier Panorama-Courts mit blendfreiem LED-Licht und viel Auslauf hinter der Grundlinie – gebaut nach internationalem Maß.

In Reetz entsteht der Padel-Platz auf dem seit Jahren ungenutzten Tennisplatz des TV Rot-Weiß Reetz. Die Baukosten von 270.000 Euro werden zu 70 Prozent gefördert. Jüngst hatte der Gemeinderat die Errichtung der Padel-Anlage mit großer Mehrheit beschlossen. (ets)