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Kommern feiert Mechernicher JubiläumSticheleien gehören einfach dazu

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Die Mitglieder des Kommerner Männergesangvereins hatten die  Idee für den musikalischen Nachmittag.

Mechernich-Kommern – „Ein wenig sticheln darf man schon, aber im Großen und Ganzen gehören wir doch zusammen“, erklärte Björn Schäfer, Mitorganisator des Kommerner Stadtfestes am Samstag. Das Verhältnis zwischen Mechernich und Kommern sei ein wenig mit dem von Köln und Düsseldorf zur Karnevalszeit zu vergleichen, doch über kleinere Neckereien gehe dieser augenzwinkernd ausgetragene Konkurrenzkampf nicht hinaus.

Neckereien wie zwischen Köln und Düsseldorf

Dieser Umstand sei unter anderem auf die Verleihung der Stadtrechte an Mechernich in den 1970er-Jahren zurückzuführen. „Da auch Kommern damals ein Wörtchen mitzureden hatte, was diese Verleihung anging, hat das hier natürlich vielen Menschen nicht so gut gepasst“, so Schäfer.

Das Stadtfest solle an diesem Wochenende dennoch die Verbundenheit beider Ortschaften zum Ausdruck bringen. Es wurde daher sowohl in Mechernich als auch in Kommern ausgiebig gefeiert.

Abwechslungsreiches Bühnenprogramm

Während in Mechernich am Sonntag das 25. Brunnenfest mit Oldtimertreff im Mittelpunkt stand, eröffneten die Kommerner den Feierreigen bereits am Samstag mit einem musikalischen Bühnenprogramm. Neben den Mitgliedern des Kommerner Männergesangvereins, die die Idee für den musikalischen Nachmittag hatten, sorgten auch das Eifeler Blasorchester „Ü50 in Concert“, die Kölner Band „Eldorado“ und die sechsköpfige Coverband „Shout“ für ausgelassene Stimmung.

Mit dem Ensemble „Decay and the Tonekings“ hielten zudem Musiker auf dem Arenbergplatz Einzug, die vielen bereits durch ihr Mitwirken an der Fernsehsendung „Let’s Dance“ bekannt sein dürften.

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„Bei diesem abwechslungsreichen Programm sollte wirklich für jeden etwas Passendes dabei sein“, freute sich Björn Schäfer. „Und das ist genau das, was wir mit diesem Stadtfest zeigen wollen. Wir gehören alle zusammen. Denn letztlich wissen wir, dass wir trotz aller Sticheleien gemeinsam viel mehr erreichen können.“