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ZukunftsdialogJungunternehmer und Bürgermeister wollen Eifel attraktiver machen

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Eine Gruppe junger Männer und Bürgermeisterin Jennifer Meuren stehen an einem Stehtisch.

Über die Zukunft der Eifel sprachen Jan Baum (M.) und andere Jungunternehmer mit Bürgermeistern aus der Region.

Die DLG Eifel hatte Jungunternehmerinnen und -unternehmer sowie  Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zum Zukunftsdialog eingeladen.

Um die Attraktivität der Eifel ging es beim ersten Zukunftsdialog „Young Professionals meet Bürgermeister“, zu dem die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel jetzt ins Gemünder Kurhaus eingeladen hatte. Rund 40 junge Unternehmer sowie Nachwuchs- und Führungskräfte nutzten die Gelegenheit zum offenen Dialog mit Bürgermeisterin Jennifer Meuren (Blankenheim) sowie den Bürgermeistern Martin Berners (Hellenthal), Michael Fingel (Mechernich), Emmanuel Kunz (Kall), Ingo Pfennings (Schleiden) und Dino Steuer (Weilerswist).

„Mit dem Zukunftsdialog wurde erstmals ein besonderes Veranstaltungsformat geschaffen, das junge Entscheidungsträger aus der Wirtschaft direkt mit kommunalen Verantwortlichen zusammenbringt“, erklärte DLG-Vorstandsmitglied Petra Schumacher-Hendus. Geplant sei, die Veranstaltung künftig einmal im Jahr zu wiederholen. Die Young Professionals der DLG Eifel haben sich seit 2022 als eigenständige Initiative innerhalb des Netzwerks etabliert. Ziel der Initiative ist es, junge Unternehmer sowie Nachwuchs- und Führungskräfte zu vernetzen und so den Austausch zu fördern und gemeinsam die Entwicklung der Region voranzutreiben.

Jungunternehmer wollen guten öffentlichen Nahverkehr in der Eifel

Im Mittelpunkt des Zukunftsdialogs standen Themen wie wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen, Wohnen und Lebensqualität sowie die Frage, wie junge Menschen langfristig für die Eifel begeistert und an die Region gebunden werden können. An mehreren moderierten Thementischen konnten die Bürgermeister regelmäßig die Gesprächsgruppen wechseln, so dass ein direkter Austausch zu verschiedenen Themen möglich wurde.

„Politik und Wirtschaft müssen die Attraktivität der Region noch mehr hervorheben“, erklärte Jan Baum vom Sprecherteam der Young Professionals. Da seien alle Beteiligten gefordert. Ein wichtiges Thema sei auch die Verkehrsanbindung: „Wir brauchen einen guten öffentlichen Personennahverkehr, damit Mitarbeiter zu ihren Arbeitsplätzen kommen können.“

Fachkräftenachwuchs ist großes Thema bei den Unternehmen

Von großer Bedeutung für die Unternehmen seien auch gute Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen, um Nachwuchsfachkräfte gewinnen zu können. Zudem sei es nach wie vor schwer, attraktive Grundstücke und Wohnungen in der Eifel zu finden. „Unsere zentrale Aufgabe als Kommunen ist es, diese Potenziale sichtbar zu machen und gemeinsam mit den Unternehmen die Gewinnung und Bindung von Fachkräften voranzubringen“, erklärte Martin Berners, Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal.

Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden seien zentrale Erfolgsfaktoren für die Unternehmen in der Region, sagte Maurice Grommes, Personalleiter Stocko Contact GmbH & Co. KG aus Hellenthal: „In der direkten Zusammenarbeit steckt viel Potenzial, um die Attraktivität des Standorts weiter zu stärken.“

Ingo Pfennings, der auch Aufsichtsratsmitglied der DLG Eifel ist, erklärte: „Glücklicherweise sind die Beziehungen und Verbindungen innerhalb unserer Region bereits sehr gut. Projekte wie dieses bieten jedoch die Möglichkeit, bestehende Netzwerke weiter zu stärken, neue Kontakte zu knüpfen und den Austausch zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und regionalen Institutionen zu fördern.“

Gerade der persönliche Dialog, sagte Pfennings, schaffe ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Chancen, vor denen Unternehmen heute stünden. So könnten neue Impulse entstehen und gemeinsam Ideen entwickelt werden, die zur positiven Entwicklung unserer Region beitragen. „Ich halte es grundsätzlich für wichtig, dass Wirtschaft und öffentliche Entscheidungsträger im regelmäßigen Austausch stehen und sich gut vernetzen“, so Pfennings.

Der Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen und gesellschaftlichen Gruppen soll fortgeführt und die Zukunft der Eifel gemeinsam aktiv gestaltet werden.