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Zeitplan stehtSo geht es mit der Sanierung des Ipas-Kreisel bei Großbüllesheim weiter

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Das Bild zeigt den Ipas-Kreisverkehr aus der Luft.

Der Kreisverkehr am IPAS wird saniert. Dafür muss der Kreisel gesperrt werden. Er wird auch umgebaut. 

Der Verkehrsknotenpunkt an der L210 bei Euskirchen wird bis Juli gesperrt sein. Für die Zufahrt in den Ipas wird ein Behelfskreisverkehr errichtet.

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat mit den Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung und den Umbau des Ipas-Kreisverkehrs begonnen. Der Kreisel am Ipas (Industrie-Park Am Silberberg), so teilte der Landesbetrieb mit, soll in den kommenden Monaten bis Ende Juli vollständig erneuert und umgebaut werden.

Hinzu komme die Sanierung der an den Kreisverkehr angrenzenden L210 zwischen der K15 und der B56 auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern einschließlich Neubau eines Zwei-Richtungs-Radweges.

Arbeiten an der Baustellenumfahrung laufen

Aktuell werde zunächst die Baustellenumfahrung auf einem angrenzenden Feld parallel zur L182 hergestellt, über die der Verkehr auf der L182 während der Umbauarbeiten aus beiden Richtungen (Swisttal-Heimerzheim und Euskirchen) am gesperrten Ipas-Kreisverkehr vorbeigeführt werde.

Zusammen mit dem Bau der Umfahrung werde ab dem heutigen Freitag bis voraussichtlich zum 11. Februar die Einmündung Schneppenheimer Weg an der L182 zu einem Kreisverkehr umgebaut. Die Einmündung Schneppenheimer Weg müsse für den Bau des provisorischen Kreisverkehrs gesperrt werden. Der Verkehr auf der L182 werde während der Bauarbeiten für den provisorischen Kreisverkehr einspurig mittels Baustellenampeln an der Einmündung Schneppenheimer Weg vorbeigeführt.

Das Bild zeigt einen Teil der Baustelle an der L210/L182.

Am Ipas-Kreisel haben die vorbereitenden Arbeiten für die anstehende Sanierung begonnen.

Mit Beginn der Umbauarbeiten am Ipas-Kreisverkehr ab dem 11 Februar sei die Ausfahrt aus dem Industrie-Park in alle Richtungen ausschließlich über den provisorischen Kreisverkehr am Schneppenheimer Weg möglich. Die Einfahrt in den Industrie-Park sei ebenfalls über den Kreisverkehr sowie aus Richtung Swisttal-Heimerzheim (A61) zusätzlich über einen Abzweig an der Behelfsumfahrung möglich.

Der aus Asphalt mit Betonelementen bestehende Kreisverkehr werde bis Juli vollständig in Ortbetonbauweise neu hergestellt, damit der Knotenpunkt auch zukünftig den steigenden Verkehrsbelastungen durch den Lkw-Verkehr standhalten könne.

Ein Bypass wird entfernt, ein anderer errichtet

Der zur Zeit noch vorhandene Bypass an der L182, von der Erlenhof-Kreuzung kommend in Richtung Kuchenheim, werde im Rahmen des Umbaus des Kreisverkehrs zurückgebaut, da er nach den jetzigen Verkehrsströmen nicht mehr erforderlich ist, so der Landesbetrieb in einer Pressemitteilung.

Durch den Wegfall des Abzweigs nach Kuchenheim könne der Radverkehr auf der L210 besser an den Ipas-Kreisverkehr angebunden werden. Neu hinzukommen werde ein Bypass von der L210 aus Kuchenheim in Richtung Swisttal-Heimerzheim/A61, über den Verkehrsteilnehmende direkt auf die L182 einfädeln können.

Vollsperrung des Proctor-Keisels angekündigt

Die Vollsperrung des Ipas-Kreisverkehrs werde zusätzlich dazu genutzt, die Sanierung der L210 zwischen der K15 (Abzweig nach Kleinbüllesheim und Dom-Esch) und der B56 bei Kuchenheim durchzuführen. Auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern werde die Fahrbahn vollständig erneuert. Der bisher vorhandene Mehrzweckstreifen (Standstreifen) werde im Zuge der Sanierung zu einem 2,50 Meter breiten Zwei-Richtungs-Rad-Gehweg mit Trennstreifen zur Fahrbahn umgebaut, um den Anschluss an den im Jahr 2020 neu hergestellten Radweg an der L210 zwischen dem Ipas-Kreisverkehr und der K15 herzustellen.

Um die Belastung durch den Umleitungsverkehr im Umland möglichst gering zu halten, werde auf dem Feld neben dem Ipas-Kreisverkehr eine zur L182 parallele Umfahrung hergestellt.

Wegen Kiebitzen und Rebhühnern den Start verschoben

Den Beginn der Arbeiten habe man vom vergangenen Sommer bis jetzt verschieben müssen, da Kiebitze und Rebhühner das Feld als Brut- und Nistplatz genutzt haben.

Der Verkehr zwischen Ipas-Kreisverkehr und Kuchenheim werde während der gesamten Baumaßnahme in beiden Fahrtrichtungen über die L210, K24 und die neu gebaute Westspange (K1) um Kuchenheim sowie die B56 (Bonner Straße) und L194 (Kölner Straße) zur L182 umgeleitet.

Die Zufahrt zum Industriepark Am Silberberg erfolge aus allen Richtungen über den Schneppenheimer Weg. Aus Richtung Swisttal-Heimerzheim/A61 bestehe zusätzlich eine Zufahrtsmöglichkeit in den Ipas über die Behelfsumfahrung. Die Ausfahrt aus dem Industriepark sei während der gesamten Bauarbeiten ausschließlich über den Schneppenheimer Weg in alle Richtungen möglich.

Die Gesamtkosten betragen laut Landesbetrieb rund 4,9 Millionen Euro, wovon 2,6 Millionen Euro auf die Sanierung und den Umbau des Ipas-Kreisels und 2,3 Millionen Euro auf die Sanierung der L210 und den Radwegeneubau entfallen.