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Genesis-Tribute-BandGenesis-Hits statt Stadttheater: Fans feiern in der Tuchfabrik

Weil das Stadttheater saniert wird, spielte die Genesis-Tribute-Band in Euskirchen am Samstag in ungewohnter Kulisse – und das Publikum feierte Titel aus den Jahren 1976 bis 1980.

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Die Band beim Konzert.

Begrüßung mit Medley und Entschuldigung

Das vom Band abgespielte Medley, mit dem die fünfköpfige Gruppe „The Music of Genesis“ ihr Publikum am Samstag im Wohnraum der alten Tuchfabrik begrüßte, dürfte für Stammgäste bereits von früheren Konzertbesuchen bekannt gewesen sein. Dann wandte sich Schlagzeuger Momme Boe mit einem etwas betrübten Gesichtsausdruck an die Anwesenden, jedoch nicht mit einer Anmoderation, sondern mit einer Entschuldigung: „Eigentlich hätten wir unser Konzert heute im Stadttheater spielen sollen.“

Ersatzspielort mit schwieriger Akustik

Da dieser Spielort jedoch seit geraumer Zeit aufgrund aufwändiger Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht, musste Ersatz gefunden werden. „Wir wollten das Konzert nicht einfach absagen. Leider haben wir beim Soundcheck schon gemerkt, dass der Raum akustisch schwierig ist.“ Insbesondere in den vorderen Sitzreihen könne es daher ungewohnt laut werden. Dem Angebot, weiter hinten gelegene Plätze einzunehmen, kam dennoch niemand nach. Ein aufmunterndes Zeichen für die Band, dass ihre Fans sogar auf eine lautstarke Performance gehofft hatten.

Reise durch eine ereignisreiche Genesis-Zeit

Tatsächlich ließen auch die ersten Musikstücke das Publikum nicht an ihrer zuvor getroffenen Platzwahl zweifeln. „Die Musik ist einfach so genial, die habe ich früher auch schon immer gern voll aufgedreht, warum also nicht auch heute", schwärmte ein begeisterter Konzertbesucher. Das Quintett entführte seine Zuhörer in eine besonders ereignisreiche Zeit der Band Genesis, wie Frontsänger Elmar Ferner betonte. „In den Jahren 1976 bis 1980 hat Peter Gabriel die Band verlassen und Phil Collins ist vom Schlagzeug nach vorn ans Mikrofon gewechselt." Eine Zeit, die die Tribute-Band mit Titeln aus den Alben „A Trick of the Tail“, „and then there were three“ oder auch „Duke“ für ihr Euskirchener Publikum zu neuem Leben erweckte. Belohnt wurden sie dafür mit lautstarken Jubelrufen, die alle Sorgen um eine schlechte Akustik schnell vergessen ließen. (arn)