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Runder TischIn Burscheid soll eine Allianz gegen Waldbrände geschmiedet werden

Feuerwehr und Landwirte werden miteinander sprechen. Aber auch die Werksfeuerwehr von Tenneco könnte eine Rolle spielen.

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In Burscheid-Paffenlöh haben rund 1,4 Quadratkilometer Wald gebrannt.

In Burscheid-Paffenlöh sind im Sommer 2023 rund 1,4 Quadratkilometer Wald in Brand geraten.

Der letzte Waldbrand Anfang August ist glimpflich ausgegangen. Trotzdem hält es die CDU in Burscheid für sinnvoll, Feuerwehr und Landwirte an einem Runden Tisch zusammenzubringen. Dieser Meinung war am Dienstagnachmittag am Ende der gesamte Hauptausschuss.

Allerdings äußerte Ralph Liebig auch Bedenken: Der Sozialdemokrat hat Landbesitz und möchte sich nicht verpflichten lassen. Für ihn liegt ein Einsatz im Ernstfall ohnehin auf der Hand: „Der Landwirt ist ja geneigt, seinen eigenen Wald zu retten. “ Mit einem formellen Runden Tisch mit der Feuerwehr werde aber der Eindruck erweckt, jeder Landwirt sei zur Hilfe verpflichtet und bekomme eine Aufgabe zugewiesen, fürchtet Liebig. „Hilfe in der Not: immer. Aber ihr könnt mich nicht verpflichten. Ich bin keine private Feuerwehr.“

Gespräche, keine Verpflichtung

So sei das Gesprächsforum aber auch nicht gemeint, unterstrich Bürgermeister Dirk Runge: „Man muss sich erst mal zusammensetzen. Die Feuerwehr fand das auch gut." Für Argirios Papazoglou ist mit Blick auf große Brände in seiner griechischen Heimat sowieso klar: „Wir müssen uns austauschen. Damit jeder weiß, was er tut“, sagte der Christdemokrat im Rathaus.

Für Ulrike Hanke (Bündnis für Burscheid) ist Zusammenarbeit im Katastrophenfall aber nicht nur eine Sache von Feuerwehr und Landwirten. „Wir sollten auch mit den Unternehmen sprechen.“ Gemeint ist da zuallererst der Kolbenring-Hersteller Tenneco, denn der unterhält eine gut ausgestattete Werksfeuerwehr.

Klar ist, dass die Politiker über den Austausch zwischen Brandbekämpfern und Brandhelfern auf dem Laufenden gehalten werden. „Wir werden natürlich berichten“, versprach Dirk Runge.