Die Rockergruppe „Hells Angels“ wehrt sich juristisch gegen das Verbot ihres Leverkusener Ablegers durch das NRW-Innenministerium.
Hells Angels klagenRockergruppe wehrt sich gegen Vereinsverbot in Leverkusen

Am nordrhein-westfälischen OVG ist eine Klage gegen das Vereinsverbot der Hells Angels in Leverkusen eingegangen. (Symbolbild)
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Etwa einen Monat nach der Untersagung ihres lokalen Ablegers in Leverkusen hat die Rockervereinigung „Hells Angels“ rechtliche Schritte vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) eingeleitet. Eine Sprecherin des Gerichts teilte mit, dass die Zuständigkeit für Verbotsverfahren von Vereinen in erster Instanz bei dem Gericht in Münster liegt.
Ein Zeitpunkt, zu dem das Gericht eine Entscheidung bezüglich der Anfechtung treffen wird, steht gegenwärtig nicht fest.
Schwere Vorwürfe von Innenminister Reul gegen die Rocker
Die Auflösung und das Verbot des Vereins waren vom Innenministerium in NRW am 28. April verfügt worden. Noch am selben Datum führten zahlreiche Polizeikräfte Razzien in über 50 Liegenschaften durch, die sich auf 28 nordrhein-westfälische Städte verteilen.
Die Vorwurfsliste von Innenminister Herbert Reul (CDU) ist lang: Sie reicht von Drogenhandel über Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu Körperverletzung und räuberischer Erpressung. (dpa/red)
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