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Rockergruppe wehrt sich„Hells Angels“ Leverkusen klagen gegen Vereinsverbot

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Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen

Am nordrhein-westfälischen OVG ist eine Klage gegen das Vereinsverbot der Hells Angels in Leverkusen eingegangen. (Symbolbild)

Die Rockergruppe „Hells Angels“ wehrt sich juristisch gegen das Verbot ihres Leverkusener Ablegers durch das NRW-Innenministerium.

Rund vier Wochen nach dem Vereinsverbot der Leverkusener Ortsgruppe der „Hells Angels“ hat die Rockergruppe am Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen eine Klage eingereicht. Nach Angaben einer Sprecherin ist das Gericht in Münster als erste Instanz für Vereinsverbote zuständig. Wann das Gericht über die Klage entscheidet, ist offen.

Schwere Vorwürfe gegen „Hells Angels“ Leverkusen

Das NRW-Innenministerium hatte den Verein am 28. April verboten und aufgelöst. Am gleichen Tag durchsuchten zahlreiche Einsatzkräfte mehr als 50 Objekte in 28 Städten in NRW. Innenminister Herbert Reul (CDU) wirft den Rockern Drogenhandel, Bedrohungen, Nötigungen, Körperverletzung und räuberische Erpressung vor. (dpa)