Das Thema ist in der Blütenstadt ein Dauerbrenner.
Kaputte Straße und WegeBürgerliste fordert Auskünfte wegen Glasfaserschäden in Leichlingen

Galsfaserausbau in Leichlingen: Immer wieder beklagen sich Anwohnerinnen und Anwohner über nicht ausreichend wieder hergestellte Straßen oder durch Bauarbeiten gekappte Leitungen.
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Es ist ein Dauerbrenner, wenn es darum geht, was vielen Menschen in Leichlingen sicher gehörig auf die Nerven geht: Schäden, die durch den Glasfaserausbau in der Blütenstadt entstehen. Immer wieder beklagen sich Anwohnerinnen und Anwohner über nicht ausreichend wieder hergestellte Straßen oder durch Bauarbeiten gekappte Leitungen. Auch die Stadtverwaltung muss sich immer wieder mit derartigen Anliegen beschäftigen.
Die Bürgerliste bringt das Thema auch mal wieder in die Diskussion und hat der Stadtverwaltung dazu diverse Fragen gestellt. Die BWL zitiert ihr Ratsmitglied Christian Haesner: „Neben dem desolaten Zustand vieler Leichlinger Straßen sind die gravierenden Mängel der Glasfaserschäden das Thema in der Bevölkerung.“
Im Zuge des Glasfaserausbaus seien im gesamten Stadtgebiet zuletzt immer wieder Straßen und Gehwege aufgebrochen worden. Das Problem: „Zahlreiche Bereiche wurden nur provisorisch wiederhergestellt, wirken nachlässig gesichert, unzureichend verdichtet und noch nicht endgültig instandgesetzt .“ Teilweise würden die betroffenen Bereiche über Monate einfach so gelassen, worüber sich die Menschen berechtigterweise ärgerten, hat Haesner beobachtet.
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Deshalb soll die Stadt darlegen, wie man die Qualitätssicherung organisiere, die ordnungsgemäße Wiederherstellung der Straßen und Wege begleite und den Schutz des Infrastrukturvermögen sicherstelle. Den Genehmigungsprozess für den Glasfaserausbau regele das Telekommunikationsgesetz, da habe die Stadt kaum eine Handhabe, weiß die BWL. Darum soll es in ihren Fragen aber auch nicht gehen.
Sondern unter anderem darum, was die Stadt tut, „um die ordnungsgemäße Ausführung der Tiefbauarbeiten sowie die dauerhafte, fachgerechte Wiederherstellung der Straßenoberflächen sicherzustellen“, welche Schäden man in den vergangenen drei Jahren aufgenommen habe und welche Reparaturen noch anstehen.
Als konkrete Beispiele für „offenkundige Mängel an Straße und Gehwegen“ nennt die BWL die Leichlinger, die Solinger und die Montanusstraße, die Straßen Am Kloster, Am weißen Stein sowie die Hauptstraße. Die Fraktion will wissen: „Gibt es verbindliche Zeitfenster, bis wann die derzeit offenen, provisorisch geschlossenen oder beschädigten Bereiche vollständig und fachgerecht wiederhergestellt sein sollen?“

