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EhrenamtLeichlinger Freiwilligeninitiative setzt auf den Beauftragten der Stadt

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Männer und Frauen stehen auf einer Treppe.

Der städtische Ehrenamtsbeauftragte Christopher Winter und die Mitglieder der Leichlinger Freiwilligeninitiative Birgitt Färber, Bärbel Becker, Tobias Rottwinkel und Cornelia Oeltzschner (v.l.)

Die Leichlinger Freiwilligeninitiative übergibt das Thema Vermittlung von Freiwilligen an den städtischen Ehrenamtsbeauftragten Christopher Winter.

Der für das Gespräch gewählte Ort hatte Symbolkraft: Die Leichlinger Freiwilligeninitiative setzte sich mit dem städtischen Ehrenamtsbeauftragten Christopher Winter im neuen Stadtpark direkt hinter dem Rathaus an den dort installierten langen Tisch. Zentraler geht's  in der Blütenstadt kaum. Und genau das zeichnete die Freiwilligeninitiative in den vergangenen 13 Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 2013 aus: Sie stand mit im Zentrum eines Netzwerks von Vereinen, Initiativen und nachbarschaftlichen Gruppen und versuchte immer dann zu unterstützen, wenn ein Ehrenamt ein für es passenden Engagierten oder ein engagierter Freiwilliger ein passendes Ehrenamt suchte.

Mehr als 80 Freiwillige habe die Initiative in ehrenamtliche Arbeit vermittelt, berichtet Birgitt Färber im Gespräch am Tisch. Färber hob die Initiative gemeinsam mit Tobias Rottwinkel und Cornelia Oeltzschner aus der Taufe. „Das Ganze ging aus einer Werkstatt des Kirchenkreises Leverkusen hervor“, erinnert sich Rottwinkel. Färber ergänzt: „Die Frage war immer: Wie kriegst du die Leute dahin, wo sie als Ehrenamtler gut hinpassen.“

Die Initiative vermittelte in die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren, etwa um mit ihnen Karten zu spielen, spazieren zu gehen oder einfach nur zuzuhören. Aber auch in die Begleitung von Kindern, zum Beispiel als Lesepaten. Oder für die Arbeit in der Natur. Allerdings fehlt es der Freiwilligeninitiative selbst an Nachwuchs. Daher habe sich die Initiative aufgelöst und sieht das Thema Ehrenamtskoordination jetzt vor allem bei dem städtischen Beauftragten fürs Ehrenamt Christopher Winter. Winter ist seit Anfang August im Amt.

Winter betont, dass er mit den Mitgliedern der Initiative weiterhin in Kontakt bleiben will. „Ich möchte ihre Arbeit in ähnlicher Form weiterführen.“ Oeltzschner, Färber, Rottwinkel und Bärbel Becker als vierte im Bunde lassen im Verlauf des Gesprächs durchblicken, dass sie natürlich auch weiterhin für das Thema Ehrenamt in Leichlingen Ansprechpartner seien.

Der Beauftragte benennt die zwei Ebenen, auf denen sich seine Arbeit abspielt. Einerseits kämen viele Anfragen von Vereinen zu Fördermöglichkeiten, zum anderen habe er aber eben, wie die Initiative auch, viele Kontakte mit Menschen, die auf der Suche nach einem passenden Ehrenamt sind. Winter verweist auf den „Engagement-Steckbrief“ des Landes NRW. Der auf der Webseite der Stadt abrufbare Steckbrief ist gedacht für Vereine und Initiativen, die in dem Formular kurz beschreiben können, für welche Aufgaben sie Freiwillige suchen. Wer mit Winter in Kontakt treten will, hat dazu jeden Dienstag, 16 Uhr, im Rathaus die Möglichkeit. Außerdem ist er per E-Mail erreichbar.

Zum Abschluss des Gesprächs  geht es fürs Foto auf die Treppe zur Stadtbibliothek. Auch dahin hat die Freiwilligeninitiative Ehrenamtler vermittelt.

ehrenamt@leichlingen.de