Abo

UmgestaltungLeichlinger Lehrkräfte wollen gemeinsames Schulzentrum

2 min
Das Schulzentrum in Leichlingen wird wegen zu hoher PCB-Belastung komplett neu geplant.

Das Schulzentrum in Leichlingen wird wegen zu hoher PCB-Belastung komplett neu geplant.

Bei einem „Runden Tisch“ in der Sekundarschule tauschten sich Lehrkräfte sowie Vertreter von Politik und Verwaltung aus.

Drei Varianten stehen derzeit für die Umgestaltung des Leichlinger Schulzentrums im Raum. Bevor der Sonderausschuss am 16. Juni das nächste Mal zusammenkommt, um darüber zu beraten, wie es mit Gymnasium, Sekundarschule, Mensa und Sporthallen Am Hammer weitergehen soll, haben sich nach Angaben der Stadt Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, der Parteien und der Verwaltung zu einem „Runden Tisch“ getroffen. Beteiligungsformate wie diese hatte der Sonderausschuss in seiner ersten Sitzung am 21. April beschlossen.

Kurzer Rückblick: Wegen höchst wahrscheinlich bald in Kraft tretender neuer PCB-Richtlinien muss am Schulzentrum alles auf den Kopf gestellt werden. Aus fünf Varianten hatte die Politik zuletzt drei gemacht: ein kompaktes Schulzentrum mit allen Neubauten inklusive Sporthallen und Mensa auf dem Gelände des heutigen Schulzentrum. Die zweite Variante bezog das Rewe-Gelände von der gegenüberliegenden Straßenseite mit ein, das scheint aber derzeit nicht realistisch, weil die Fläche der Stadt nicht gehört. Die dritte Variante sieht vor, die Sekundarschule auf der derzeitigen Sporthallenfläche neu zu bauen.

Politikerinnen und Politiker sowie die Stadtverwaltung nutzten laut Stadt den „Runden Tisch“, um sich ein Bild über die aktuelle Situation der Schulen zu machen. Lehrkräfte der Sekundarschule hatten dazu Auskunft erteilt. Dabei ging es unter anderem um pädagogische Ansätze und um die daraus resultierenden Notwendigkeiten in Bezug auf die Raumsituationen. Der Kern des Treffens: „Als essenziell wurde seitens der Sekundarschule die Errichtung eines gemeinsamen Schulzentrums mit dem Gymnasium erachtet“, so die Stadt. Konkreter heißt das, dass Gebäude, die sowohl die Schulgemeinschaft der Sekundarschule als auch die des Gymnasiums nutzt, für beide zentral und erreichbar sein sollen. Hallen und Mensa sollen nicht einer einzelnen Schule baulich zugeordnet werden. Die Stadt schreibt: „Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass man die Chance des Neubaus nutzen sollte, um ein zukunftsfähiges Schulzentrum zu schaffen.“

Bürgermeister Maurice Winter kündigt jetzt an, die Anregungen der Lehrkräfte der Sekundarschule in den weiteren Planungen möglichst zu berücksichtigen. Und zwar in den weiteren politischen Beratungen, zum Beispiel im Sonderausschuss Schulzentrum.