Die Verwaltung will das bestehende Konzept fortschreiben, die Mandatsträger sind skeptisch.
StadtentwicklungLeichlinger Politiker befürchten nächsten Papiertiger

Auch das Rathaus wird irgendwann mal neu gebaut. Das soll in das Isek einfließen.
Copyright: Dominik Scholz
Zwar stand am Ende der Diskussion im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Tourismus (SWT) ein Beschluss, gegen den lediglich die Bürgerliste gestimmt hatte. Trotzdem traf der eingebrachte Vorschlag der Verwaltung, das seit 2018 bestehende InHK (Integriertes Handlungskonzept) zu einem Isek (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) fortzuschreiben, auf gehörige Skepsis im Ratssaal.
Die Stadt will das InHK aus mehreren Gründen zum Isek machen: Der Stand von 2018 sei überholt, die Rahmenbedingungen hätten sich stark verändert – Stichwort Neubau Schulzentrum – und um an Städtebauförderung zu kommen, sei ein solches Konzept notwendig, wie Ralf Gawlik, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, in der Sitzung verdeutlichte.
Diese Notwendigkeit sah auch Helmut Wagner (CDU), die Fraktion war allerdings die einzige, die Unterstützung äußerte. Die anderen Ausschussmitglieder befürchteten eher, dass man das nächste Konzept beschließe und wieder komme wenig dabei heraus. Martin Steinhäuser (BWL) stimmte gegen den Beschluss, weil er das Höhendorf benachteiligt sah. Das Konzept für Witzhelden warte auch noch auf Umsetzung.
