Der Damm zwischen Haus Diepental und dem Parkplatz auf Leverkusener Seite ist wieder für Fußgänger geöffnet. Als Interimslösung wurden zwei Behelfsbrücken installiert.
Der Grund für die vorherige Sperrung sind mögliche statische Probleme an der Brücke, die sich im Privatbesitz befindet, wie aus dem Umfeld des Besitzers des Areals „Diepental“ zu hören ist. An der Brücke seien einige Verstrebungen verbogen. Laut Andreas Rotterdam, Projektbeauftragter für die Umgestaltung von „Haus Diepental“, habe ein Statiker des Wupperverbands die Brücke inspiziert. Demnach sei sie für Fußgänger zwar unkritisch, bei größeren Wassermengen wie bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 könne es aber zu Gefahrensituationen kommen. Der Damm selbst sei allerdings intakt.
Der Eigentümer sah sich aufgrund der potenziell bestehenden Gefahr dazu veranlasst, die Brücke zu sperren und Warnschilder aufstellen zu lassen. Als Interimslösung ließ er nun Behelfsbrücken über dem Wehr installieren. Laut Rotterdam wurden diese so über das Wehr gespannt, dass sie nicht auf dem Fundament der alten Brücken lasten.
Aktuell arbeitet der Wupperverband an der Renaturierung des Murbachs im Diepental. Dafür muss der Durchlauf von zehn auf 30Meter erweitert werden. „Die Planung zur Herstellung der Durchgängigkeit am Zwischendamm wird derzeit erarbeitet. Das Thema Brücke wird in die Planung einbezogen und bedarf noch weiterer Abstimmung“, so der Wupperverband.


