Leverkusen – Fußbälle, Freundschaftsbücher, Badmintonschläger und Stifte wünschten sich Kinder von Geflüchteten zu Weihnachten. Gemeinsam haben sie 40 Papiersterne gebastelt, auf die sie ihre Wünsche notierten. An einem großen Weihnachtsbaum in der Sparkasse Leverkusen wurden die Wunsch-Sterne aufgehangen und Bürger und Bürgerinnen besorgten die Geschenke.
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Auch Romin Q. hatte mit seinen vier Kindern Sterne gebastelt. Der Vater und seine Kinder waren eine von vielen Familien, die kurz vor Weihnachten vor dem Aufenthaltsraum der Unterkunft Sandstraße eine lange Schlange bildeten und auf die Erfüllung ihrer Wünsche warteten. Die Kinder nahmen schüchtern, aber sehnsüchtig ihre bunt eingepackten Geschenke entgegen.
Erstes Projekt
Die frisch gegründete Club Rotaract Leverkusen Rhein-Wupper, die Nachwuchsorganisation von Rotary, hatte die Aktion als ihr erstes Projekt organisiert. Colin Scharrenbroich ist Mitglied und zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt. Die Idee hat der Club von benachbarten Rotaract-Gruppen übernommen. Neben der Unterkunft in der Sandstraße haben die jungen Leverkusener und Leverkusenerinnen mit zwei weiteren Flüchtlingsheimen zusammengearbeitet, denen in der Josefstraße und Heinrich-Claes-Straße. Die Geschenke für die dort Wohnenden werden noch ausgefahren.
Am Dienstag tauchten vor der Geschenkeausgabe auf einmal mehr Kinder auf, als Sterne gebastelt wurden. Die junge Nachwuchsorganisation sprach direkt über weitere Möglichkeiten, das Projekt im kommenden Jahr auszuweiten. Und damit nach der Geschenkübergabe nicht Schluss ist, wollen die Nachwuchs-Rotarier noch einen Weihnachtsbaum am Eingang der Unterkunft aufstellen. Damit kann Weihnachten Einzug halten.



