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Fünf Jahre danachLeverkusener gedenken der Toten vom 21. Juli 2021

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Ein Feuer an einem Lastwagen nach der Explosion im Tanklager der Sondermüllverbrennungsanlage im Entsorgungszentrum Bürrig des Chempark.

27.Juli 2021: Ein Lastwagen steht ausgebrannt 30 Minuten nach der Explosion am Tanklager der Sondermüllverbrennungsanlage im Entsorgungszentrum Bürrig.

Am frühen Montagabend  soll es in Leverkusen eine öffentliche Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Explosion im Chempark geben.

Am Montag vor fünf Jahren explodierte ein Tank in der  Sondermüllverbrennungsanlage in Leverkusen Bürrig. Das schwerste Chemieunglück in Deutschland seit langer Zeit forderte sieben Tote und 31 Verletzte. Im Chempark sollen die Mitarbeitenden um 9.37 Uhr für eine Gedenkminute innehalten. Eine große Gedenkveranstaltung, die es eigentlich hätte geben sollen, sollen die Hinterbliebenen nicht gewollt haben, ist zu hören.

Unabhängige Organisationen und Vereine wollen dagegen am Jahrestag, also am  Montag, 27. Juli, um 18 Uhr vor dem Leverkusener Rathaus in Wiesdorf ein Gedenken abhalten. Veranstaltende sind die bayerkritische „Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG)“, die Klimaliste, die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands und der Leverkusener Kreisverband der Partei Die Linke. Als überparteiliche Gruppen sind die „Parents for Future (P4F)“ und die Umweltgewerkschaft Köln-Leverkusen & Düsseldorf dabei. (rar)