Der Landesbetrieb Straßen NRW hat der Stadt eine Absage erteilt.
FahrradwegGewünschte Leitplanken in Schlebusch kommen nicht

Im innerstädtischen Bereich entlang der Herbert-Wehner-Straße will der Landesbetrieb Straßen NRW keine Leitplanken anbringen.
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An der Herbert-Wehner-Straße in Schlebusch wird es in dem Bereich zwischen Bergischer Landstraße und Oulustraße keine Leitplanke zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern geben. Eine solche hatte die Bezirksvertretung III im Sommer 2024 beschlossen und die Stadt damit beauftragt, die Forderung an den zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW weiterzugeben. Dieser hat der Stadt nun eine Absage erteilt: „Innerhalb geschlossener Ortschaften ist der Bau von Fahrzeug-Rückhaltesystemen wie Schutzplanken parallel zu Geh- und Radwegen an Landesstraßen im Regelfall nicht vorgesehen“, heißt es in der Begründung. Stattdessen werde innerorts üblicherweise mit Sicherheitstrennstreifen gearbeitet.
Im weiteren Abschnitt gibt es Leitplanken
Dass wenige Meter weiter Richtung Wiesdorf auf dem gleichen Radweg bereits Leitplanken stehen, ist auch kein Grund, heißt es weiter. „Im betroffenen Abschnitt der Herbert-Wehner-Straße ist ein solcher Trennstreifen in Form eines Grünstreifens vorhanden.“ Besondere örtliche Gegebenheiten, die darauf schließen lassen könnten, dass hier Fahrzeuge von der Fahrbahn abkommen, seien auch nicht zu erkennen.

Wenige Meter weiter in Fahrtrichtung Wiesdorf gibt es an der Herbert-Wehner-Straße bereits Leitplanken
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Die Herbert-Wehner-Straße ist eine Landesstraße und unterliegt daher der Verantwortung des Landesbetriebs Straßenbau als Baulastträger. Die Stadt Leverkusen kann dort ohne seine Zustimmung keine größeren Umbaumaßnahmen vornehmen.
Verkehrssicherheit ist vor allem an der Kreuzung Oulustraße/Herbert-Wehner-Straße seit Jahren ein großes Thema. Mehrere Unfälle haben gezeigt, dass der Bereich problematisch ist. Die Stadt hat deshalb 2024 einen Rotlichtblitzer installiert, der nach technischen Schwierigkeiten seit Kurzem auch in Betrieb ist. Zudem wurden die Ampelschaltung für Radfahrende optimiert und die Schutzzeiten für Fußgänger verlängert. Damit müssen sich Radfahrer und Fußgänger vorerst begnügen.
