Das Netzwerk für einen gelungenen Start ins Leben hat sich in Leverkusen etabliert.
JubiläumFrühe Hilfen helfen Leverkusener Familien seit 15 Jahren

Mit einem Sommerfest feiern die frühen Hilfen ihr Jubiläum
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Es sind oft die kleinen Hilfen, die die größte Wirkung haben. Eine Ansprechpartnerin im Krankenhaus, wenn man Sorgen hat, mit dem frischgeborenen Baby nach Hause zugehen. Eine Broschüre mit Ansprechpartner für Fragen von Amtsgängen bis Stillproblemen. Ein Besuch zu Hause, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt. Seit 15 Jahren leisten die Frühen Hilfen in Leverkusen genau das - und feierten das Jubiläum mit einem Sommerfest am Schützenplatz Quettingen.
Niederschwellige Angebote
Das Netzwerk ist niedrigschwellig und vielfältig: Familienhebammen kommen zu Müttern nach der Geburt, der Lotsendienst lotst durch Fragen zur Kindesentwicklung, „wellcome“ packt praktisch an, wenn der Alltag überfordert, und „Willkommen kleines Baby" schafft Begegnungsräume für junge Eltern. Sieben Standorten im Stadtgebiet stehen zudem als Anlaufstellen zur Verfügung – ohne bürokratische Hürden.
Die Arbeit ist nach wie vor wichtig: Steigende Lebenshaltungskosten treiben Familien in die Enge, finanzielle Unsicherheit und die fehlende familiäre Unterstützung im direkten Umfeld belasten junge Familien. Die Folge: Überforderung der Eltern, die sich direkt auf die Kinder auswirkt.
„Werdende Eltern und junge Familien finden bei den Frühen Hilfen einen verlässlichen Partner – auch in schwierigen Lebenslagen", sagt Aylin Dogan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend. „Seit 15 Jahren funktioniert das, weil sich viele Fachkräfte und Netzwerkpartner engagiert einbringen. Gemeinsam schaffen wir Zugänge, die wirken. Kinder brauchen gute Startbedingungen – das ist unsere Überzeugung." Für den Einsatz von Mitarbeitenden, Netzwerkpartnern und unzähligen Ehrenamtlichen bedankt sich Dogan ausdrücklich.
