Leverkusen – Selten sind Leverkusens Stadtpolitiker so sehr einer Meinung wie in diesem Fall. Als nun aber nach einem Dreivierteljahr der Beratungen das Thema „Freilaufflächen für Hunde“ zum dritten Mal auf der Tagesordnung stand, waren sich die Mitglieder im Stadtplanungsausschuss fraktionsübergreifend einig, dass sie den Themenbereich „Kot und Köter“ lieber meiden wollen. „Ich kann’s nicht mehr hören“, „nicht noch eine Beratungsrunde“, so war da zu hören.
Stefan Karl, Fachbereichsleiter Stadtplanung, durfte dennoch den Vorschlag der Stadtverwaltung begründen, warum diese einen Test mit jeweils einer Fläche pro Stadtbezirk vorschlug. Die Anleinpflicht für Hunde gelte inzwischen nicht mehr über das gesamte Stadtgebiet, die Notwendigkeit einer Einzäunung werde auch nicht überall gesehen und die Planungen für einzelne Landschaftsschutzgebiete seien nicht weitergekommen.
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Aber mit einzelnen Versuchsflächen wollte dieser Ausschuss sich gar nicht erst befassen. So wurde das Thema in die drei Bezirksvertretungen vertagt, die in der kommenden Woche ihre Sitzungen abhalten. Im Stadtbezirk III mit Schwerpunkt Schlebusch ist das Thema eigentlich durch. In Opladen und Wiesdorf bleibt das Thema – nicht zuletzt wegen engagierter Hundehalter – weiterhin akut.


