Leverkusen – „Fürchtet euch nicht!“ Das Bibelwort stand im Zentrum einer Video-Andacht, mit der Pfarrerin Tanja Kraski die 116. Synode des Kirchenkreises Leverkusen eröffnete, die – corona-bedingt – als Videokonferenz stattfand. Im November 2020, einem Monat, in dem die Dunkelheit für manche Menschen besonders spürbar ist, sollte diese Botschaft ein tröstender Zuspruch sein.
Für acht Jahre gewählt
Vor allem aber standen Wahlen im Mittelpunkt der Kreissynode, die den Synodalvorstand rund um den neuen Superintendenten Bernd-Ekkehart Scholten bestimmen mussten. Er wird acht Jahre lang amtieren. Assessorin und somit Vertreterin der Superintendenten ist Pfarrerin Annegret Duffe, Pfarrerin in Langenfeld-Reusrath; erster und zweiter Vertreter Scriba sind die Pfarrer Heribert Rösner und Gunnar Plewe; weitere Mitglied im Synodalvorstand sind Wolfgang Honskamp, Kornelia Hocke, Thomas Hübner, Ulrich Freund und Ingeborg Käseberg.

Superintendent Bernd-Ekkehart Scholten steht nun ein neuer Synodalvorstand zur Seite.
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Zustimmung erteilte die Synode dem vorgelegten Haushaltsplan des Kirchenkreises sowie den Wirtschaftsplänen des Diakonischen Werkes und des Kita-Trägerverbundes. Der aufgrund der Corona-Pandemie erwartete deutliche Rückgang des Kirchensteuer-Aufkommens fällt wohl weniger dramatisch aus: Statt des errechneten Minus von 15 Prozent aufgrund geringerer Beschäftigung und gestiegener Kurzarbeit, rechnet der Kirchenkreis nunmehr mit Mindereinnahmen von sieben bis zehn Prozent.
Trotz dieser noch akzeptablen Finanzlage wurde eine hohe Ausgabendisziplin gelobt. Beim Diakonischen Werk zeigte der Jahresabschluss 2019 sogar einen Überschuss von 266 000 Euro, was als ein Erfolg des eingeleiteten „Konsolidierungsprozesses“ gewertet wurde.
Entweihung am 1. Advent
Ein weiteres Thema für den Kirchenkreis: Der geplante Umbau der Manforter Johanneskirche zur Kindertagesstätte. Der Umbau des einzigartigen Gotteshauses an der Scharnhorststraße soll im August 2022 – passend zu Beginn des Kindergartenjahres – vollendet sein.
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Die Entweihung der Kirche soll am 29. November im Rahmen eines Gottesdienstes erfolgen. Die Orgel der Kirche ist bereits abgebaut worden und erklingt demnächst in einer polnischen Kirche, das Abendmahlgeschirr geht an eine Prager Gemeinde. Da im Glockenturm – entgegen früherer Planung – nun doch kein Aufzug installiert wird, sollen diese auch in Zukunft sichtbar und hörbar bleiben.



