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„Wolken-Bimbam“Leverkusener Autorin Regina Schleheck bekommt Preis für Kurzgeschichte

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Die Leverkusener Autorin Regina Schleheck freut sich über eine weitere Auszeichnung.

Die Leverkusener Autorin Regina Schleheck freut sich über eine weitere Auszeichnung.

Der Verband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Nordrhein-Westfalen hatte zum Kurzprosa-Wettbewerb zu Ingeborg Bachmann aufgerufen.

Die Leverkusener Autorin Regina Schleheck freut sich über eine weitere Auszeichnung. Der Verband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Nordrhein-Westfalen  (VS NRW) hat ihren Text „Wolken-Bimbam“ im Rahmen eines Kurzprosa-Wettbewerbs anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann auf den ersten Platz gewählt.

Der Verband hatte dazu aufgerufen, Beiträge einzureichen, die sich mit Bachmann selbst, ihrem Leben und Werk, oder mit dem Motiv „Jemand, der ich einmal war“ auseinandersetzen. „Jemand, der ich einmal war“ ist der Titel einer Bachmann-Dokumentation von Regina Schilling, in der Sandra Hüller die Schriftstellerin spielt.

Die eingereichten Beiträge, so heißt es vom VS NRW, zeigten, „wie lebendig Bachmanns Themen, Identität, Erinnerung, Sprache, Gewaltstrukturen und Selbstbehauptung bis heute sind“. Drei Texte habe man ausgewählt, „die in besonderer Weise durch sprachliche Qualität, Eigenständigkeit und eine überzeugende literarische Umsetzung hervorstechen“.

Zu Schlehecks „Wolken-Bimbam“ heißt es von der Jury: Der Text sei „durchzogen von Bachmannschen Motiven, Zitaten und Stilmitteln“. Es fänden sich zahlreiche Anspielungen auf „Malina“ und „Die gestundete Zeit“. Dazu sehe man in der „eindrücklichen Hommage auf Ingeborg Bachmann“ Bezüge dazu, wie sich Bachmann mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt habe und zu Themen wie Sprachlosigkeit und weibliche Identität. Schlehecks Worte seien bewusst gesetzt, es gebe zahlreiche Querverweise und der Text rufe verschiedene Klangassoziationen hervor.

Anfang des Jahres war  bereits Regina Schlehecks True-Crime-Kurzkrimi „Aus mein Auto raus“ vom Verein zur Förderung von Frauen verfasster deutschsprachiger Kriminalliteratur („Mörderische Schwestern“) für deren Anthologie zum 30. Geburtstag des Vereins ausgewählt worden. Im Herbst vergangenen Jahres wählte die Jury des Schreibwettbewers der Volkshochschule Köln unter fast 100 Beiträgen zum Motto „Wissen macht Mut. Bildung für eine lebendige Demokratie“ Schlehecks Kurzgeschichte „Bücher fressen“ unter die besten vier.

Neben ihren Veröffentlichungen ist die Autorin in Leverkusen bei den Hörspielkursen der Volkshochschule aktiv, dazu bei den „Wort-Geistern“ der VHS sowie im Literaturlabor Leverkusen.