Vor 22 Jahren war an der Stelle die Gaststätte „Alt Schlebusch“ abgebrannt.
BauarbeitenStadt Leverkusen gibt Zeitrahmen für Alt-Schlebusch bekannt

Hinter dem in die Fußgängerzone versetzten Bauzaun tut sich endlich etwas.
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Seit Mitte Januar tut sich endlich sichtbar etwas: Ein Bauzaun ragt weit auf die Schlebuscher Fußgängerzone, Passanten spinksen interessiert durch Löcher in der Verkleidung. Schließlich verbirgt sich dahinter Schlebuschs wohl bekannteste Baustelle. Vor 22 Jahren war dort die Gaststätte „Alt Schlebusch“ abgebrannt. Füllen soll die prominente Baulücke ein Wohn- und Geschäftshaus.

Durch Lücken im Bauzaun lässt sich ein kleiner Bagger bei der Arbeit beobachten.
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Johannes Krämer hatte die Ruine 2006 ersteigert, dennoch stand sie bis 2022 unverändert und galt als Schandfleck der ansonsten liebevoll umhegten Fußgängerzone. Abrissarbeiten hatten im Februar 2022 wieder gestoppt werden müssen, ein Nachbar hatte dagegen geklagt. Im vergangenen Sommer hatte die Stadt verkündet, dass alle bautechnischen Nachweise vorliegen. Der Baubeginn sollte nach den Herbstferien erfolgen, das hat sich dann noch einmal verzögert und schließlich sollte das Weihnachtsgeschäft der Händler nicht durch die Baustelle beeinträchtigt werden.
Nachdem die Arbeiten nun offensichtlich begonnen haben, gibt die Stadt auch offiziell einen neuen Sachstand bekannt: „Die Baustelle soll nach Angaben der Bauherrschaft bis zum Sommer 2027 fertiggestellt sein. Mit der Fertigstellung der Rohbauarbeiten sei im Sommer 2026 zu rechnen“, schreibt die Stadt im Mitteilungsblatt.

