Dr. Nicola Winter, Fachärztin für Urologie, hat sich auf die uroonkologische Systemtherapie spezialisiert.
„Bedeutende Neuausrichtung“Verstärkung für die Urologie am Klinikum Leverkusen

Dr. Nicola Winter verstärkt das Urologie-Team am Klinikum Leverkusen.
Copyright: Klinikum Leverkusen
Nach Stationen an der Uniklinik in Köln und zuletzt bei den GFO-Kliniken Rhein-Berg kommt der Wechsel nach Leverkusen: Dr. Nicola Winter verstärkt die Urologie am Klinikum im Schlebusch. Die gebürtige Bonnerin ist Fachärztin für Urologie mit Schwerpunkt auf uroonkologische Systemtherapie. Als Beispiele hierfür nennt das Klinikum „die medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen der urologischen Organe, zum Beispiel Nieren, Prostata und Blase“. Fortan arbeitet sie im Team von Klinik-Direktor Dr. Daniel Porres. Für den ist die personelle Verstärkung gleichbedeutend mit einer „bedeutenden Neuausrichtung“, wie das Klinikum mitteilt.
Die Einarbeitungsphase von Winter begann bereits im November, in ihrem ersten vollen Jahr am Klinikum erhofft sich Porres maßgebliche Unterstützung durch die neue Kollegin: „Damit erweitern wir unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum um wichtige Behandlungsverfahren wie Chemo- und Immuntherapie sowie moderne zielgerichtete Therapien in individuell abgestimmten Sequenzen.“
Bonner Medizinerin war zuletzt als Oberärztin tätig
Diese Möglichkeiten sollen sich auch künftig in Form einer verbesserten Behandlungssituation für Patientinnen und Patienten auswirken: „Dies erlaubt uns ab sofort eine ganzheitliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten mit der individuell besten Diagnostik und Therapie zur maximalen Lebensverlängerung bei erhaltener Lebensqualität durch unser Urologie-Team – also ohne Umwege oder Verzögerungen.“
Alles zum Thema Bergisches Land
„Für mich hat mit dem Wechsel ans Klinikum Leverkusen ein spannendes neues Kapitel begonnen“, sagt Winter, die zuletzt über sieben Jahre an den GFO-Kliniken Rhein-Berg tätig war, zuletzt als Oberärztin. Winters Expertise sei „insbesondere bei fortgeschrittenen oder metastasierten Tumorerkrankungen“ gefragt, heißt es aus dem Klinikum.
Über ihren Fachbereich sagt die 39-Jährige: „In der Regel reicht in diesen Stadien eine operative oder strahlentherapeutische Behandlung allein nicht aus, wenn die Erkrankung sich bereits über das Ursprungsorgan hinaus verbreitet hat.“ Hier gebe es dann verschiedene Möglichkeiten, etwa die Nutzung von Medikamenten wie Chemotherapeutika, Immuntherapien oder zielgerichtete Substanzen. „Ziel ist es, den Krankheitsverlauf zu kontrollieren und Symptome zu lindern, damit ein langes Leben mit guter Lebensqualität möglich bleibt“, erklärt Winter.
Für den Kampf gegen den Krebs gab es für das Klinikum zuletzt zwei neue Zertifizierungen. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) entschied sich, nicht nur das Onkologische Zentrum des Klinikums zu rezertifizieren. Darüber hinaus erfülle nun auch die Behandlung von Hodenkrebs sowie Peniskrebs „ebenfalls offiziell die hohen Qualitätsanforderungen“. Zuvor gab es entsprechende Zertifizierungen in dem Bereich bereits für Prostata-, Nieren- und Blasenkrebs. „Damit verfügt unser Uroonkologisches Zentrum nun über DKG-Zertifizierungen für sämtliche urologischen Krebserkrankungen“, erklärt Klinik-Direktor Porres. (dth)

