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Leverkusener BundestagsmitgliedNyke Slawik besucht die „Schlossgespenster“

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Nyke Slawik, Mitglied des Bundestages und Politikerin (Grüne) aus Leverkusen, besucht das Schloss und das Museum Morsbroich und trifft die Kinder der  "Schlossgespenster".

Nyke Slawik (oben in der Mitte) traf sich im Museum mit den „Schlossgespenstern“ der Kunstvermittlung. 

Die Leverkusenerin Nyke Slawik, Bundestagsabgeordnete der Grünen, besuchte den Künstlerinnen- und Künstlernachwuchs im Museum. 

Ob sie dort oben in der Grafiketage des Museums so gemütlich saß wie in den Sesseln des Bundestags, darf bezweifelt werden. Nyke Slawik musste, trotz eines kleinen Kissens, vorlieb nehmen mit dem Holzboden des Schlosses. Indes: Das Drumherum war dann doch ziemlich gemütlich für die Leverkusener Grünen-Politikerin bei ihrem Besuch in der guten Kunst-Stube der Stadt.

Auf eigenes Bestreben hatte sich Nyke Slawik mit der Morsbroicher Kunstvermittlerin Lucia Riemenschnitter in einer sitzungsfreien Woche fernab von Berlin in ihrer rheinischen Heimat auf den Weg ins Schloss begeben, um dort mit Kindern über ihr und deren Leben zu sprechen – und um am Ende, natürlich, mit dem Pinsel in der Hand kreativ zu werden.

Der Kunst-Nachwuchs hatte eingeladen

Die Jungen und Mädchen, die gekommen waren zu dieser besonderen Runde gehörten allesamt zu den „Schlossgespenstern“, einer Projektgruppe des Museums, in der dem Nachwuchs der Stadt regelmäßig ein Zugang zur Kunst und Kultur gegeben wird. Und dazu gehören eben auch Begegnungen mit Personen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

Nyke Slawik beim Malen mit den Kindern.

Im Werkraum der Kunstvermittlung malte Nyke Slawik mit den Kindern Porträts.

Nyke Slawik jedenfalls wurde im von den Museums-Kindern selbst kuratierten „Proberaum“ des Hauses eine gute Dreiviertelstunde lang mit Fragen bedacht, die sich um ihren Alltag in Berlin, die Wichtigkeit von Gesetzen und das von ihr mit initiierte Deutschlandticket drehten. Und nachdem sie jede Menge erzählt und dabei sichtlich Spaß gehabt hatte, ging es selbstverständlich noch hinein in den Werkraum der Kunstvermittlung in den Remisen des Schlosses.

Dort malten Nyke Slawik und ihre Gastgeberinnen und Gastgeber gegenseitig Porträts auf Plexiglasscheiben und druckten diese hinterher auf Karton. Womit quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen wurden: Die Grünen-Politikerin konnte ein Andenken an diesen für sie alles andere als alltäglichen Nachmittag im Kreise der neugierigen „Schlossgespenster“ mit nach Hause nehmen. Und die Kinder wiederum hatten sich endgültig überzeugen können, dass eine wie Nyke Slawik nicht nur in Plenarsälen und Parteibüros kreativ sein kann.