EVL-ArbeitenDas soll am Leverkusener Horkenbach passieren

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Der Horkenbach soll renaturiert werden.

Die aufgestauten Teiche am Horkenbach sollen renaturiert werden.

Für Eingriffe an der Dhünn im Zuge des Fernwärme-Ausbaus muss die EVL Ausgleichsarbeiten an der Natur verrichten.

Der Horkenbach dürfte nur wenigen Leverkusenern ein Begriff sein. Er entspringt bei Engstenberg und vereint sich in der Steinbücheler Siedlung Höfen mit dem Leimbach. Davor ist er in drei ehemalige, künstliche Fischteiche aufgestaut. Ein Reiher scheint sich hier noch ganz wohl zu fühlen. Doch nun rückt der Horkenbach in den Fokus: Die EVL hat den Auftrag bekommen, als Ausgleich für die derzeitigen Arbeiten am Dhünn-Düker in Schlebuschrath und die bereits abgeschlossenen an der Olof-Palme-Straße den Horkenbach zu renaturieren.

Ehemalige Fischteiche werden renaturiert

Nach einer Ortsbegehung mit der Unteren Landschaftsbehörde steht der Plan fest: Die aufgestauten Teiche sollen in ökologisch hochwertige Naturteiche mit Fließgewässer umgewandelt werden. Diese Renaturierung vor der Mündung soll ohne Beton auskommen und mit einem Flachufer ausgestattet werden. Außerdem soll der Bachlauf des Horkenbachs renaturiert werden.

Hinter dem aufgestauten Teich kommt nur noch ein Rinnsaal raus.

Hinter dem aufgestauten Teich kommt nur noch ein Rinnsaal heraus.

Um die Tier- und Pflanzenwelt möglichst wenig zu stören, wurden die Arbeiten in drei Abschnitte eingeteilt: Im ersten erfüllt die EVL ihre Ausgleichsauflagen von der Mündung des Horkenbachs aufwärts. Die Detailplanung, Ausschreibung und Beauftragung der Fachfirma erfolgen im Herbst und Winter 2026. Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten im kommenden Jahr.

Sukzessive sollen dann die weiteren Abschnitte in den nächsten Jahren über anstehende Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden.