Der Dhünnradweg ist die beliebteste Radpendlerroute Leverkusens, in Schlebuschrath ist er aktuell unterbrochen.
Bauarbeiten in LeverkusenTunnel-Sperrung in Schlebuschrath ärgert Radpendler

Die Bahnunterführung am Sportplatz Alkenrath ist für mehrere Wochen gesperrt.
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Auch nach zwei Wochen Sperrung stranden immer wieder Radfahrer und Fußgänger vor dem Bahntunnel in Schlebuschrath in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz des SSV Alkenrath. Wer vor der Absperrung anhält, wird unweigerlich innerhalb von Minuten angesprochen, wohin die diversen Feldwege führen, die von hier ins Grün abzweigen.
Die Durchfahrt von und zur Wilhelm-Leuschner-Straße ist komplett gesperrt – und damit die beliebte Radpendlerroute von Schlebusch über Alkenrath nach Wiesdorf unterbrochen. Gleichzeitig ist die Carlo-Mierendorff-Straße ab der Alkenrather Straße bis zur Brüder-Bonnhoeffer-Straße nicht passierbar.

Für die Fernwärmeleitungen muss tief gegraben werden.
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Grund für die Sperrung ist die seit Monaten laufende Sanierung der Fernwärmeversorgungsleitungen rund um Schlebuschrath, erklärt die Energieversorgung Leverkusen (EVL). Sie habe nun den Streckenabschnitt unter der Bahnunterführung erreicht.
Der Dhünnradweg ist die beliebteste Radpendlerroute Leverkusens. Im Jahr 2024 wurden an der Messstelle 440.753 Radfahrer registriert, an der nächsten Messstelle auf Höhe der Gezelin-Kapelle waren es 434.560 Nutzer. Durch die Bauarbeiten ist die Verbindung zwischen diesen beiden Messstellen auf direktem Weg versperrt.
Umleitung über Feldweg
Wer nach Schlebuschrath oder zum Sportplatz möchte, wird über die ausgeschilderte Umleitung geleitet: über die Alkenrather Straße (Höhe Orlen-Tankstelle) und anschließend über einen Feldweg.
Die EVL betreibt über 120 Kilometer Fernwärmeleitungen. Sie spielen eine wesentliche Rolle in dem Ziel, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Die Fernwärme wird bereits zu zwei Dritteln aus klimafreundlichen Quellen gespeist – hauptsächlich aus Abwärme des Müllheizkraftwerks und Biomethaneinsatz. Das restliche Drittel kommt noch aus Erdgas. Der Ausbau und die Modernisierung des Fernwärmenetzes sind auch in der kommunalen Wärmeplanung der Stadt festgehalten.
Die Beeinträchtigungen durch die Sperrung sind der EVL bewusst. „Aus technischen Gründen mussten wir den Tunnel für die Arbeiten aber komplett sperren“, sagt Sprecher Stefan Kreidewolf. Die Sperrung werde vermutlich noch drei Wochen, etwa bis zur zweiten Augustwoche, dauern.
