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Zum SchulstartErfolgreiche Verkehrsaktion vor Leverkusener Schulen

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24.08.2022, Berlin: Polizeikommissar Schäfer kontrolliert bei einer Verkehrskontrolle der Berliner Polizei auf der Fulhamer Allee im Berliner Bezirk Neukölln nahe einer Schule mit einem Lasermessgerät die Geschwindigkeit des Autoverkehrs. (zu dpa: "Verkehrssünder bringen Ländern und Kommunen mehr Einnahmen") Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Polizist bei einer Verkehrskontrolle

Die Stadt zieht Bilanz nach einer Woche Verkehrsüberwachung vor Leverkusener Schulen.

289 Autos, die zu schnell gefahren sind, und weitere 83 Verstöße im ruhenden Verkehr: Das ist die Bilanz der Schwerpunktaktion zum Schulstart. Von 7. bis 11. September hatte die Verkehrsüberwachung des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr zusammen mit der Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst gezielt den Verkehr vor Leverkusener Schulen überwacht. 

Schon die Ankündigung hilft

Ziel war es, zu Schuljahresbeginn hauptsächlich zu den Bring- und Abholzeiten an den Schulen für mehr Sicherheit und Sensibilität bei den Verkehrsteilnehmern zu sorgen. „Die Aktionswoche zeigt, dass oftmals allein die Ankündigung als auch die verstärkte Präsenz der Ordnungskräfte vor Ort dabei hilft, eine Verbesserung der Verkehrssituation und eine Einhaltung der Verkehrsregeln durch die überwiegende Anzahl der Verkehrsteilnehmenden herbeizuführen“, resümiert die Stadtverwaltung.

Fündig wurden die Kontrolleure dennoch: Bei den 83 Verstößen im ruhenden Verkehr wurden vor allem unerlaubtes Halten oder Parken auf Gehwegen oder falsche Nutzung der Hol- und Bringzone festgestellt. Letztere sind an vielen Schulen in einigen Metern Entfernung zum Schultor eingerichtet, um den Verkehr direkt vor der Schule zu minimieren und den Kindern die Möglichkeit zu geben, die letzten Schritte allein zu bewältigen. Das Auto dort abzustellen, um das Kind in die Schule zu begleiten, ist nicht erlaubt. 

Positiv sieht die Stadtverwaltung, dass ihre Mitarbeitenden während der Schwerpunktaktion  viel Zuspruch von Bürgerinnen und Bürgern für die Kontrollen im Umfeld der Schulen erhalten hätten. Die Kontrollen auf den Schulwegen und im Umfeld der Leverkusener Schulen würden nun „im Zuge der personellen Möglichkeiten und üblichen Einsatzplanung“ fortgeführt.