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Aktion Stadt Leverkusen erwischt 227 Falschparker in einer Woche

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Die Stadt Leverkusen stellte in einer Woche 227 Verstöße wegen Falschparkens auf Geh- und Radwegen fest.

Die Stadt Leverkusen stellte in einer Woche 227 Verstöße wegen Falschparkens auf Geh- und Radwegen fest.

Leverkusen geht gegen Falschparker vor: 227 Verstöße, drei Autos wurden abgeschleppt.

Die Stadt Leverkusen ist in der vergangenen Woche verstärkt gegen Falschparker auf Geh- und Radwegen vorgegangen. Vom 16. bis zum 22. September stellten die Mitarbeiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr 227 Verstöße fest. In drei besonders schweren Fällen wurden die Autos abgeschleppt. Die Kontrollen fanden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche im gesamten Stadtgebiet statt. Dabei ging es vor allem darum, verbotswidriges Halten und Parken auf Geh- und Radwegen zu ahnden.

Für die Betroffenen hat die Aktion nun Konsequenzen: Die festgestellten Verstöße werden an die Bußgeldstelle weitergeleitet. Grundsätzlich werden für unberechtigtes Parken auf Geh- oder Radwegen 55 Euro Verwarngeld fällig. Bei Behinderung oder Gefährdung können höhere Bußgelder und unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich ein Punkt in Flensburg folgen.

Die Stadt warnt vor den Gefahren, die durch zugeparkte Geh- und Radwege entstehen können. Fußgänger und Radfahrer müssen dann teilweise auf die Straße ausweichen. Besonders schwierig ist das für Menschen mit Kinderwagen oder einer Mobilitätseinschränkung. Steffen Franzkowski, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr, sieht Falschparken auf Geh- und Radwegen weiterhin als Problem. Deshalb sollen die Kontrollen dazu beitragen, solche Behinderungen zu vermeiden. Nach Angaben der Stadt haben viele Bürger die Kontrollen während der Aktionswoche begrüßt. Auch künftig soll es weitere Kontrollen geben.