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Fluttore im Hitdorfer HafenDer Rhein steigt – und Weihnachten naht

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Hitdorfer Fluttor am Hafen.

Das Fluttor in Hitdorf steht: Noch steht der Rhein weit unter der Hafenkante

Die Stadt hat vorsichtshalber die Fluttore in Hitdorf aufbauen lassen.

Dass die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) die Fluttore am Hafen in die Hitdorfer Hochwassermauer eingebaut haben, ist erstmal eine reine Vorsichtsmaßnahme. Denn, wenn man die Pegelstände betrachtet, ist es nicht wahrscheinlich, dass der Rhein bis zum nächsten Werktag nach den Weihnachtstagen die 8,20 Meter übersteigt, hundertprozentig ausgeschlossen ist es aber nicht.

Erst ab 8,20 Meter Kölner Pegel würde das Wasser durch die offenen Tore nach Hitdorf hineinfließen und großen Schaden anrichten. Das Restrisiko, dass es aber doch so kommt, sei zwar gering, aber es hat die TBL handeln lassen, sagt TBL-Chef Wulf Riedel. Die Tore jetzt schon einbauen zu lassen, ist auch eine Preisfrage gewesen.

Die Tor-Elemente lagern bei der Spedition

Die Aluminium-Elemente der Tore lagern nämlich bei der Spedition Niesen, die auch für den Transport und Aufbauleistungen bezahlt werden muss. Hätte man die Tore nicht schon am Freitag aufgestellt, hätte die Aufbau-Mannschaft zur Sicherheit über die Weihnachtstage in Bereitschaft bleiben müssen, sagt Riedel. Also ließ man die Tore lieber schon vorher aufbauen, auch wenn sie vielleicht gar nicht gebraucht werden.

Um 6 Uhr am Freitag stand der Rhein bei 6,06 Meter, man erwartet am Samstag (23.12) um 6 Uhr morgens 6,57 Meter, in der Nacht auf Heiligabend sollen sieben Meter überschritten werden – sehr wahrscheinlich, schreiben die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, die den Wasserstand messen und Vorhersagen machen. Die nächste Vorhersage soll am Samstag veröffentlicht werden.