Im Rahmen der Bauarbeiten am neuen Gemeindezentrum wird das denkmalgeschützte Haus saniert.
KlösterchenGeburtsort berühmter Schlebuscher ist eingerüstet

Das Schlebuscher Klösterchen ist unter einem Gerüst verschwunden.
Copyright: Stefanie Schmidt
Das Klösterchen ist für viele Schlebuscher von hohem emotionalem Wert. Schließlich prägt das denkmalgeschützte Backsteinhaus nicht nur das Bild der Fußgängerzone, einige der älteren Bürgerinnen und Bürger sind sogar noch hier geboren – wie etwa Henning Krautmacher.
1904 wurde es als St.-Elisabeth-Krankenhaus errichtet und spielte eine wichtige Rolle in der Krankenversorgung der Region, bis das große Klinikum gebaut wurde. Gemeinsam mit der Kirche St. Andreas, der alten Kaplanei und dem bereits 1830 erbauten Pfarrhaus bildet das Klösterchen ein denkmalgeschütztes Ensemble im Herzen des Stadtteils. Nun aber verbirgt es sich unter einer Gerüstkonstruktion.

Das denkmalgeschützte Gebäude wird saniert.
Copyright: Stefanie Schmidt
Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten am neuen Gemeindezentrum wird auch das Klösterchen, das heute unter anderem die Bücherei der Gemeinde beherbergt, umfassend saniert – sowohl von innen als auch an Fassade und Fenstern. Zusammen mit dem modernen Anbau bekommt das Klösterchen eine neue Funktion als Teil des „Hauses der Begegnung“.
Das Erzbistum Köln investiert hier einen mittleren einstelligen Millionenbetrag, um einen gemeinsamen Ort für alle Gemeindeaktivitäten zu schaffen. Der bestehende Pfarrsaal an der Bergischen Landstraße 8 soll dann verkauft werden.
