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VerkehrscheckACE bemerkt in 30 Minuten 29 Leverkusener, die beim Fahren aufs Handy schauen

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Klaus-Dieter Oleksin vom ACE hat in Leverkusen kontrolliert, wie viele Autofahrer während der Fahrt das Handy nutzten.

Klaus-Dieter Oleksin vom ACE hat in Leverkusen kontrolliert, wie viele Autofahrer während der Fahrt das Handy nutzten.

Kontrolliert hatte der ACE an der Kreuzung Willy-Brandt-Ring/Mülheimer Straße.

29 Verstöße in 30 Minuten: Der Autoclub Europa (ACE) hat im Rahmen seiner bundesweiten Kampagne auch in Leverkusen kontrolliert, ob sich Autofahrerinnen und Autofahrer während der Fahrt von ihren Mobiltelefonen ablenken lassen. Eine halbe Stunde lang beobachteten die Ehrenamtler dafür 471 Fahrzeuge an der Kreuzung Willy-Brandt-Ring/Mülheimer Straße.

Klaus-Dieter Oleksin ist zweiter Vorsitzender des ACE-Kreises Köln, er hat in Leverkusen gezählt: „Beobachtet haben wir das In-die-Hand-Nehmen des Smartphones, das Tippen auf dem Display und das Ans-Ohr-Halten.“ Und zwar nur in eine Fahrrichtung. Oleksin folgert: „Die hohe Ablenkungsquote ist eine Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.“

Bundesweit haben 700 ACE-Mitglieder seit April mehr als 250 innerörtliche Kreuzungen kontrolliert. Der Autoclub schreibt: „Wer bei Tempo 50 innerorts zwei Sekunden lang nicht auf die Straße schaut, legt rund 28 Meter im ‚Blindflug‘ zurück. Selbst bei Tempo 30 sind es in dieser Zeit noch etwa 17 Meter, was eine Strecke von mehreren Autolängen ohne Blick für die Gefahren des Straßenverkehrs bedeutet. Besonders im dichten innerstädtischen Verkehr kann das fatale Folgen haben, vor allem für Zufußgehende oder Radfahrende.“

Die Unfallstatistik des Statistischen Bundesamts zählt für das Jahr 2024 8722 Unfälle mit Personenschaden, bei denen Ablenkung als Unfallursache hinterlegt ist. 1039-mal davon sei es nachweislich das Handy gewesen, so der ACE. 25 Menschen seien bei solchen Unfällen ums Leben gekommen.