Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion überprüft ab Mitte April sein Höchstspannungsnetz in NRW und angrenzenden Regionen. Auch über Leverkusen sind Flüge geplant.
InfrastrukturHelikopter prüfen Stromleitungen auch in Leverkusen

Ab Mitte April kontrolliert der Übertragungsnetzbetreiber Amprion große Teile seines Stromnetzes in NRW und angrenzenden Regionen aus der Luft.
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Über weite Teile von NRW und angrenzenden Regionen wird auch in den nächsten Wochen ein Helikopter die Stromleitungen kontrollieren: Wie der Netzbetreiber Amprion am Mittwoch, 20. Mai, mitteilt, sollen ab Freitag, 22. Mai, die Leitungen unte anderem in Leverkusen überprüft werden. Bereits im April hatte Amprion Freileitungen kontrolliert: rund 3000 Strommasten und etwa 1000 Kilometer Leitungen. Jetzt geht es bis Anfang Juni mit 2400 Masten und 800 Leitungskilometern weitern. Kontrolliert werden unter anderem Leitungen im Rheinland, im Ruhrgebiet, am Niederrhein sowie im Sauer- und Siegerland und in der Rhein-Main-Region.
Flüge Abhängig vom Wetter
Die Flüge können nur bei geeigneten Wetterbedingungen stattfinden. Daher sind kurzfristige Änderungen im Ablauf möglich, ein genauer Flugplan wird nicht veröffentlicht. Die Inspektionen aus der Luft ergänzen die regelmäßigen Kontrollen am Boden. Während dort vor allem Masten und Fundamente im Fokus stehen, ermöglicht der Helikopter einen schnellen Überblick über längere Leitungsabschnitte. Fachkräfte fertigen dabei hochauflösende Fotos an, die anschließend ausgewertet werden. Festgestellte Schäden werden gezielt behoben, schwerwiegende Mängel sofort beseitigt.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Stromversorgung für Millionen Menschen und Unternehmen im Netzgebiet dauerhaft sicherzustellen. Die Einsätze gelten als anspruchsvoll: Die Pilotinnen und Piloten fliegen in niedriger Höhe teils bis auf wenige Meter an Leitungen und Masten heran. Entsprechend wichtig sind stabile Wetterverhältnisse. Mit den Kontrollflügen verschafft sich Amprion innerhalb weniger Wochen einen umfassenden Überblick über den Zustand seines Höchstspannungsnetzes und kann notwendige Instandhaltungsarbeiten gezielt planen. (vl/nip)