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ÖPNV in LeverkusenHitdorf kann sich über ein Buswartehäuschen freuen

An 150 Bushaltestellen gibt es bisher keine Überdachungen.

Bushäuschen an der Haltestelle Hitdorf-Oststraße.

Dach und Windschutz: Ein neues Bushäuschen an der Haltestelle Hitdorf-Oststraße.

Ein wichtiger Baustein einer Verkehrswende, falls sie denn gewünscht ist, ist ein gewisser Komfort für die Fahrgäste. Buswartehäuschen oder besser -unterstände helfen, die Zufriedenheit der Fahrgäste zu steigern. Besonders im Winter sind die Glashäuschen von Vorteil.

An etwa 150 „Haltestellensteigen“, also Bushaltestellen, soll es in Leverkusen keine Wartehäuschen geben, teilt die Stadt Leverkusen in einer Antwort auf einen Fragebogen der FDP mit. Von denen soll es an etwa 60 keine Möglichkeit geben, ein Buswartehäuschen aufzustellen. Meistens fehlt der Platz oder ein Grundstück.

Bei denen, bei denen die Aufstellung eines Häuschens möglich ist, sollen zuerst die Haltestellen eine Überdachung bekommen, an denen am meisten los ist. Zu manchen Haltestellen gebe es Beschlüsse der Bezirksvertretungen. Wird eine Haltestelle barrierefrei ausgebaut, komme auch – wenn möglich – ein Bushäuschen dazu.

Konkret bezog sich die Anfrage der FDP auf ein fehlendes Bushäuschen in Hitdorf an der Haltestelle Oststraße, für dessen Aufstellung sich auch die Hitdorfer CDU mit Eingaben eingesetzt hatte. Diese Haltestelle sei inzwischen überdacht, freut sich auch der Hitdorfer Joshua Kraski-Pauls. Die CDU habe die Aufstellung mehrfach angemahnt.

Dass es mit dem Aufstellen der sogenannten Wartehalle etwas gedauert habe, erklärt die Verwaltung: Nach dem Umbau der Hitdorfer Straße, bei dem unter anderem die Einmündung zur Ringstraße zum Kreisverkehr umgebaut wurde, habe das Amt die Liegenschaftskarte aktualisieren müssen, das habe bis neulich gedauert.

Nicht nur die Wartehalle steht, auch der Kreisverkehr ist mittlerweile bepflanzt, freut sich Kraski-Pauls. (rar)