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Bezirk IIm Leverkusener Mischgebiet müssen die Anwohner Lkw-Verkehr ertragen können

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Ein Blick aus den Hof der Firma Seka

Ein Blick aus den Hof der Firma Seka

Diese und weitere Entscheidungen fielen in der Bezirksvertretung für Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf.

Nachbarn an der Norderneystraße und Auf dem Stein beklagen sich über ihrer Meinung nach zu viel Lkw- und Autoverkehr. Im Gewerbeplatz ehemals Jüngel Stahlhandel, später Thyssen-Krupp, an der südlichen Stixchesstraße gibt es jetzt mehrere Firmen, die alle eine eigene Einfahrt benötigen.

Eine davon, Seka Nutzfahrzeuge, die Tankwagen für den Lebensmitteltransport baut, wird die Zufahrt über Norderneystraße und Auf dem Stein angedient. Ein Bürgerantrag fordert, die hintere Einfahrt zum Gewerbehof zu schließen und so Ruhe zu erzeugen.

Sonst ist es hier voller. An der Station in Rheindorf kann man Räder unter freiem Himmel oder verschlossen abstellen.

Die Verwaltung lehnt das ab, weil es sich um ein Mischgebiet „Wohnen und Gewerbe“ handelt. Auch ein Vertreter der Firma Seka sagte, dass seine Firma meistens nur vier Lkw pro Woche anfahren. Seka ist seit 2025 in dem Mischgebiet ansässig. Anders liegt der Fall einer dritten Firma im Gebiet, einem Gebrauchtwagenhändler. Der hat sich  zwischen der Autobahn und der Stixchesstraße angesiedelt: Der Händler wird nach Beobachtungen der Nachbarschaft von Autotransportern angefahren. Die Stadt will das genauer überprüfen. Laut Verwaltungsstellungnahme hat die Firma keinen Bauantrag gestellt.

Radabstellmöglichkeiten in Rheindorf S-Bahn

Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen werden immer wichtiger, aber viele verkommen: Die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk I hat einstimmig einen Bürgerantrag angenommen, der der Verwaltung auferlegt, Verbesserungen anzugehen. Abgesehen davon, dass die Anlage insgesamt ungepflegt wirkt, sind viele der Nadeln verschwunden, die man zum Abschließen braucht, und die Dächer sollen undicht sein. Problem und Chance zugleich ist es, dass die Anlage der Bahn gehört, denn die Stadt hat eigentlich keinen Zugriff auf die Abstellanlage, aber sie hat eben auch die bekannten Geldprobleme. Jetzt soll daran gearbeitet werden, das Problem gemeinsam anzugehen.

Neue Spielgeräte bekommen die Spielplätze Widdauener Straße in Hitdorf, und Pregelstraße in Rheindorf. Einstimmig begrüßten die Mitglieder in der Bezirksvertretung die Aufnahme der Käthe-Kollwitz-Schule (Gesamtschule) als NRW-Sportschule, die  im Verbund mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium arbeiten soll. Weil dort deshalb mehr Hallenzeiten benötigt würden, sorgte sich Martin Krampf (SPD) um die anderen Schüler, die deswegen hoffentlich nicht in andere Hallen fahren müssten.

Rüdiger Scholz (CDU) mahnte, dass der Fußball-Rasenplatzes an der Deichtorstraße jetzt aber sehr schnell zu einem Kunstrasenplatz umgebaut werden müsse. Rüdiger Scholz ist beratendes Mitglied in der Bezirksvertretung ohne Stimmrecht, weil er als Ratsmitglied in Rheindorf kandidiert hatte. Scholz, der auch im Landtag sitzt, wohnte bisher in Rheindorf und er setzte sich immer für den manchmal vernachlässigten Stadtteil ein. Er ist inzwischen aber aus Rheindorf-Nord nach Schlebusch umgezogen, bestätigte er unserer Zeitung.