Kindergarten- und Grundschulkinder lernten an verschiedenen Stationen unterschiedliche Aspekte der Gesundheit kennen.
NaturgutIn Leverkusen wird Gesundheit spielerisch erlernt

Die Kinder der Kita Pregelstraße formten jeweils ein eigenes Gebiss.
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Das Wetter konnte den Kleinen keinen Strich durch die Rechnung machen: dank der Idee, bei Regenschauer spontan die Räume des Probierwerks zu nutzen. Die Vorschulkinder arbeiteten statt in Pavillons vor dem Naturgut in den Werksräumen. Passender hätten die Räumlichkeiten des Innovationszentrums für das „MINT“-Projekt nicht sein können.
Dieses Jahr stand der „MINT-mach Tag“ unter dem Motto „Sag mal Aaah! – Gesund in die Zukunft“. Organisiert wurde er wie jedes Jahr von der Berliner Stiftung „Kinder forschen“. Drei Stationen waren aufgebaut, die von Vorschulkindern sowie Grundschülern, die im Naturgut Ophoven noch genügend Platz hatten, besucht wurden. Dabei lernten sie viel zum Thema Gesundheit durch sehr kreative Ansätze: An einer Station formten sie Gebisse mithilfe von Knete und weißen Bohnen; an einer anderen leisteten sie Erste Hilfe mit Pflastern und Verbänden.
Eigener Forschungsraum in Rheindorf
Unter den teilnehmenden Kitas fand sich auch die in der Pregelstraße. So machten auch die drei Leiterinnen mit Kindern des Forschungsbereichs der Kita mit. In den eigenen Räumen in Rheindorf gebe es einen Forschungsraum, in dem die Kinder ihrer Neugier nachgehen können, so Erzieherin Baehr. Dort befinde sich sogar ein eigenes Wasserlabor, in dem die Kinder experimentieren können.
Baehr erklärte zudem, wie wichtig es sei, bereits Kindergartenkindern ein Gefühl für Alltagsmaterialien zu vermitteln: „Wir leben in einer Welt voll Plastik. Die Kinder müssen erforschen, welche Materialien für ihre Zwecke nutzbar sind und welche nicht.“ Auch Yven, Vorschulkind an der Kita Pregelstraße, hatte sehr viel Spaß und fasste den Tag knapp mit seinen Worten zusammen: Es war einfach „cool“.
Auch Studierende des Berufskollegs Opladen sammelten neue Erfahrungen. Sie bespielten eine eigene Gesundheitsstation. Dabei brachten sie den Kindern den Alltag in einer Arztpraxis und das Anlegen von Verbänden näher.
Finanziell wurde der „MINTmach-Tag“ von der Sparda-Bank Opladen und der Stiftung „Kinder forschen“ unterstützt. Nächstes Jahr spielt das Thema Weltall eine zentrale Rolle.
