Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geben Entwarnung: Das Metall in der Baugrube ist kein Sprengkörper.
Verdächtiger FundKeine Bombe im Chempark Leverkusen

Diese Baugrube ist harmlos. Am Dienstagmittag hat sich herausgestellt, dass der Metallfund keine Bombe ist. Die grüne Linie zeigt den Verlauf der Hochdruck-Ferngasleitung.
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Aufatmen im Chempark. Aufatmen, aber auch drumherum: Das Metall, das vor ein paar Tagen in einer Baugrube an der Otto-Bayer-Straße gefunden wurde, ist kein Sprengkörper. Diese Information kam am Dienstag um 13.24 Uhr vom Kölner Ordnungsamt. Die Baustelle auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 8 ist also harmlos. Das allerdings mussten erst die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes testen. Ihre Untersuchung am Dienstag blieb ohne das befürchtete Ergebnis.
Besonders schwierig: Unmittelbar neben der kleinen Baugrube verläuft die Hochdruck-Ferngasleitung. Sie führt Richtung Rhein und versorgt nebenbei den Chempark. An der B 8 gibt es indes einen Abzweig und eine zweite Leitung auf das Gelände unterm Bayer-Kreuz.
Am Freitag hat Chempark-Betreiber Currenta die Belegschaften alarmiert. In der Baugrube war ein Metallgegenstand geortet worden. Das zieht zwingend eine Überprüfung seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes nach sich. Ein Sprengkörper hätte – je nach Größe – enorme Probleme bereiten können: wegen der Gasleitung in unmittelbarer Nähe, wegen der nahen Chemie-Produktionsstätten, wegen der Bahnlinie, die auch kaum 150 Meter entfernt liegt.
Seit Dienstagmittag ist klar: Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Es gibt keine Bombe. (tk)
