Im November hatte die Schulleitung einen Kunstraum mit angeschlossenem Nebenraum gesperrt.
Geschlossener KunstraumKeine gesundheitliche Belastung an Leverkusener Realschule

Im Mai hatte die Stadt über die erhöhten Messwerte in der Realschule Am Stadtpark berichtet.
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Nachdem in einem Kunstraum der Realschule Am Stadtpark bei einer Staubuntersuchung erhöhte Werte von Halb- und Schwermetallen festgestellt worden waren, gibt die Stadt Leverkusen am Freitag, 10. Juli, Entwarnung: Nach Auswertung der umweltmedizinischen Untersuchungen gehe nach derzeitigem Kenntnisstand keine gesundheitliche Belastung vom vorsorglich geschlossenen Kunstraum aus, weder für Schülerinnen und Schüler noch für Lehrkräfte.
Die Schulleitung hatte den Raum im November gesperrt, nachdem eine Lehrerin mit Arztergebnissen zur Schulleitung gekommen war, die in Verdacht standen, mit dem Kunstraum in Verbindung zu stehen, wie bei einem Pressetermin Anfang Mai bekannt geworden war. Wie sich jetzt herausstellt, besteht aber offenbar kein Zusammenhang. Für Untersuchungen ist der Raum seitdem gesperrt und erst mal soll das auch so bleiben: Die Stadt will noch eine Feinreinigung vornehmen. Unter Schülerinnen und Schülern hatte die Stadt in den vergangenen Wochen Stichproben vorgenommen, deren Ergebnisse „keine Hinweise auf eine außergewöhnliche Belastung“ gäben. Deshalb sei es nicht nötig, weitere Schülerinnen und Schüler zu untersuchen.
Messungen habe man auch im Kunstraum vorgenommen, auch hier habe es keine Auffälligkeiten gegeben. Und: „Die inzwischen vorliegenden Ergebnisse der ergänzenden Untersuchungen der Bodenbeläge haben jedoch ebenfalls keine erhöhten Belastungen ergeben.“ Nach den Sommerferien, so die Hoffnung der Stadt, könne der Raum wieder geöffnet werden.
Die Stadt fasst zusammen: „Mit den nun vorliegenden Untersuchungsergebnissen kann der Schulgemeinschaft kurz vor Beginn der Sommerferien ein wichtiges Signal gegeben werden. Sämtliche bislang durchgeführten medizinischen und umweltmedizinischen Untersuchungen sowie die begleitenden Raumuntersuchungen haben keine Hinweise auf eine gesundheitliche Gefährdung von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften ergeben. Die Ergebnisse schaffen eine verlässliche Grundlage und ermöglichen es der Schulgemeinschaft, mit einem hohen Maß an Sicherheit in die Sommerferien zu gehen.“
